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Ritterkreuzträger Detlev Graf von Garnier-Turawa
Hauptmann der Reserve, Grenadiere

Detlev Graf von Garnier-Turawa wurde am 24.09.1906 in Turawa im Kreis Oppeln in Oberschlesien, als Sohn des Fideikommissbesitzers und Majors a.D. Hubertus Graf von Garnier-Turawa geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung absolvierte er ein Studium der Rechte an den Universitäten München, Bonn, Berlin und Breslau und arbeitete danach als Anwalt.
Seine militärische Ausbildung erhielt er bei der MG-Ersatzkompanie 4 des Infanterie-Regiments 452, wo er bis zum Unteroffizier befördert wurde.
Am Frankreichfeldzug nahm er als Gruppen- und Zugführer teil und erhielt 1940 als Feldwebel das Leutnantspatent.
Nach der Auflösung des Regiments und der Aufstellung des Infanterie-Regiments 439 aus dem Stamm des Infanterie-Regiments 452, nimmt von Garnier-Turawa im Sommer 1941 am Russlandfeldzug teil.
Im Laufe des ersten Feldzugsjahres nahm er an den Kesselschlachten von Bialystok, Minsk, Kiew und Brjansk-Wjasma teil und fungiert dabei unter anderem als Adjutant seiner Einheit.
Während der schweren Kämpfe, seiner 134. Infanterie-Division,  südlich von Paritschi erhielt von Garnier-Turawa aufgrund persönlicher kühner Entschlusskraft und vorbildlicher Tapferkeit am 18.01.1944 das Ritterkreuz als Hauptmann und Bataillonskommandeur.
Bei den scheren Kämpfen im Sommer 1944 zwischen Pripjet und der Beresina wird er schwer verwundet und stirbt schließlich am 27.06.1944 auf dem Hauptverbandsplatz. Seine letzte Ruhestätte befindet sich an der Rollbahn Bobruisk-Rogatschew.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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