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743. Eichenlaubträger Georg Gebhardt
Oberstleutnant der Reserve

Georg Gebhardt wurde am 29.04.1901 in Meckenbeuren, als Sohn eines Bauern, geboren.
In die Reichswehr eingetreten kam er zur 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 19 nach Lindau wo er 12 Jahre diente. Danach arbeitete er als Reichsbahnbeamter und leitender Angestellter in der freien Wirtschaft, bis er im August 1939 als Leutnant der Reserve zur 1. Kompanie des Gebirgsjäger-Feld-Ersatz-Bataillons 54 der 1. Gebirgsdivision einberufen wurde.
Im November 1941 wird er am Mius erstmals schwer verwundet.
An die Front zur 97. Jägerdivision versetzt erhält er als Hauptmann und Kommandeur des III. Bataillons des Jäger-Regiments 204 für einen Gegenangriff bei Krimskaya (Kuban) am 15.05.1943 das Ritterkreuz.
Im Juli 1944 erhielt der bevorzugt zum Major beförderte das Kommando über das Sturmregiment 195 der 78. Sturmdivision. Mit diesem Regiment wurde Oberstleutnant Gebhardt nach schweren Kämpfen in Galizien, Polen und Oberschlesien am 19.02.1945 mit dem Eichenlaub als 2. Angehöriger der Division, ausgezeichnet.
Nach der 7. Verwundung geriet er im Mai 1945 in Tirol in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde.
Nach dem Krieg arbeitet er als Holzfäller, Hilfsarbeiter, Kraftfahrer, Buchhalter und Amtsleiter, bis ihm seine alte Forma wieder eine Stelle anbot, die er bis zur Pension ausfüllte.
Georg Gebhardt starb am 07.07.1975.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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