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248. Eichenlaubträger Martin Grase
General der Infanterie

Martin Grase wurde am 03.05.1891 in Schlochau in Westpreußen geboren und trat am 24.03.1909 dem Grenadier-Regiment 4 bei. Nach der Kommandierung an die Kriegsschule in Anklam, wird er in seinem Regiment am 20.08.1910 zum Leutnant befördert.
Am 01.10.1913 wird er zur MG-Kompanie des Regiments versetzt, wo er mit Kriegsbeginn den Posten eines Zugführers übernimmt. Am 01.12.1914 ist er Chef der Kompanie und wird als solcher am 29.03.1915 verwundet.
Nach Lazarettaufenthalt und Genesung, wird er am 04.06.1915 Führer der Festungs-MG-Abteilung 19, bzw. am 20.08.1915 Chef der MG-Kompanie des Infanterie-Regiments 374. Als solcher erhält er am 27.01.1916 die Beförderung zum Oberleutnant.
Am 17.09.1916 wechselt er als MG-Offizier in den Stab des Regiments, nimmt an einem Lehrgang an der Kampfschule in Wilna und bei der Sturm-Abteilung 5, teil, worauf er am 03.02.1918 in den Stab der 16. Landwehr-Division versetzt wird. Hier wird er am 01.04.1918 zum 1. Ordonnanz-Offizier ernannt und ab dem 01.07.1918 zugleich Batteriechef beim Feld-Artillerie-Regiment 1.
Nach seinem Dienst als Adjutant der 16. Landwehr-Division, vom 11.10.1918 bis zum 18.12.1919, wird er zum Grenadier-Regiment 4 versetzt und wechselt am 13.01.1919 als Ordonnanz-Offizier in das Generalkommando des I. Armeekorps.
Am 01.06.1919 ist er Kompaniechef im I. Freiwilligen-Bataillon des Grenadier-Regiments 4 und ab 22.10.1919 Adjutant beim Infanterieführer I. Von dort wechselt er am 16.05.1920 als Ordonnanz-Offizier in den Stab des Befehlshabers der Infanterie I.
Nach seinem Wechsel als Adjutant zum Lehr-Bataillon des Infanterie-Regiments 2, am 01.10.1920, wird er am 02.05.1922 zum Hauptmann befördert und am 25.01.1923 zum Chef der 15. Kompanie ernannt. Grase nimmt zwischenzeitlich, vom 20.03.1923 bis zum 09.04.1923, an einem Minenwerfer-Lehrgang bei der Minenwerfer-Kompanie des Regiments teil, um so am 91.11.1924 zum Chef der 13. Minenwerfer-Kompanie ernannt zu werden. Als solcher nimmt er vom 30.03.1925 bis zum 09.05.1925 an einem Minenwerfer-Lehrgang in Jüterbog teil.
Am 01.01.1929 wird er in den Stab der 1. Division versetzt und kommt am 01.04.1929 zum Reiter-Regiment 3. Nach erneuter Versetzung in den Stab der 3. Division, kommt Grase am 01.04.1932 in den Stab der Kommandantur Berlin, wo er am 01.03.1933 zum Major befördert wird.
Am 01.10.1933 in der Wehrgauleitung Berlin tätig, wird er zunächst am 01.10.1934 in die Kommandantur versetzt und wird am 15.10.1935 Kommandeur des III. (Jäger) Bataillons des Infanterie-Regiments 30. Zugleich nimmt er vom 06.01.1936 bis zum 11.01.1936 an einem Stabsoffizier-Lehrgang in Liegnitz teil.
Am 06.10.1936 wechselt er als 1. Adjutant zum Generalkommando des I. Armeekorps, wo er am 01.02.1938 zum Obersten befördert wird.
Kurz vor Kriegsbeginn wechselt er als Adjutant zum AOK 16 und wird am 03.10.1939 Adjutant beim Befehlshaber des Grenzschutz-Abschnittskommandos "Nord".
Nach erneuter Besetzung als Adjutant des AOK 16, ab dem 22.10.1939, wird er am 01.03.1940 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 1 ernannt. Mit diesem nimmt er am Frankreich- und Russland-Feldzug teil. Für die Angriffserfolge des Regiments erhielt er am 18.10.1941 als Oberst und Kommandeur das Ritterkreuz. Kurz vor der Verleihung wurde Grase am 01.10.1941 zum Generalmajor befördert.
Nach der Versetzung in die Führerreserve, vom 13.01.1942 bis zum 16.01.1942, wird er Kommandeur der 1. Infanteriedivision und erhält als solcher am 01.01.1943 die Beförderung zum Generalleutnant.
Als Divisionskommandeur erhält er am 23.05.1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz und wird am 01.07.1943 erneut in die Führerreserve versetzt.
Am 15.08.1943 wird er mit der Führung des I. Armeekorps beauftragt und erhält am 01.11.1943 den Posten des Kommandierenden Generals über dieses Armeekorps. Als solcher wird er am 08.12.1943 zum General der Infanterie befördert.
Am 01.01.1944 wird er zum Kommandierenden General des XXVI. Armeekorps ernannt und am 16.02.1944 in die Reserve versetzt um am 18.07.1944 den Posten des Wehrmachtsbefehlshabers "Belgien/Nordfrankreich" zu übernehmen.
Nach kurzer erneuter Versetzung  in die Reserve, wird er am 20.09.1944 Befehlshaber des Feldjäger-Kommandos III und am 13.03.1945 General der Wehrmachts-Ordnungstruppen. Hier gerät er am 03.05.1945 in Gefangenschaft, aus der er am 20.07.1947 entlassen wird.
Martin Grase verstarb am 04.08.1964 in Freiburg i. Breisgau.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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