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Quelle: A6

Ritterkreuzträger Harry Grünwald
Hauptmann, Artillerie

Harry Grünwald wurde am 09.Februar 1919 in Niederschlesien geboren und trat 1939 nach dem Abitur in das Artillerie-Regiment 54 in Glogau ein.
Den Polenfeldzug beendete er als Leutnant  und nahm am Russlandfeldzug teil. Ab Januar 1942 Oberleutnant, dann Ordonnanzoffizier wurde er später Batteriechef in der II. Abteilung des Artillerie-Regiments (mot.) 18.
In der 3. Rollbahnschlacht bei Orscha zeichnete er sich als Führer verschiedener Kampfgruppen besonders aus, wofür man ihm, als Oberleutnant und Chef der 2., Batterie des Artillerie-Regiments 18, am 06.02.1944 das Ritterkreuz überreichte, kurz nachdem er zum Hauptmann befördert wurde.
Beim Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte gelang es ihm als "Rückkämpfer" nach 59 Tagen die deutschen Linien bei Schaulen/Litauen zu erreichen.
Danach wurde Grünwald zur neuaufgestellten 18. Panzer-Grenadier-Division nach Ostpreußen versetzt, bis er nach seiner 8. Verwundung nicht mehr kriegsverwendungsfähig war.
Trotzdem wurde er aus dem Lazarett heraus als Führer einer schweren Artillerie-Abteilung (mot.) im Kampfraum Elbe und Mulde eingesetzt, wo er in amerikanische Gefangenschaft geriet.
Nach der Gefangenschaft absolvierte er eine akademische landwirtsamtliche Ausbildung in Niedersachsen und war als Gutsverwalter und landwirtschaftlicher Betreuer tätig, bis 1978 in den Ruhestand ging.
Neben seiner Mitgliedschaft in der Sektion Braunschweig (seit 1956) der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger war er lange Zeit Vorsitzender der "Regiments-Kameradschaft ehem. Art.Rgt.18".

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