Ritterkreuzträger
Heinrich Hanbauer
Oberleutnant, Schützen



Heinrich Hanbauer wurde am 14.01.1917 in Wiener-Neustadt
geboren und gehörte zur 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 86, das zunächst
zur 29. Infanteriedivision gehörte und mit dem Polenfeldzug zur 10.
Panzerdivision detachiert wurde. Die neue Bezeichnung lautete dann
Schützen-Regiment 86.
Im Zuge des Maasübergangs der 10. Panzerdivision am 13.05.1940 zeichnete sich
Hanbauer, zusammen mit dem Feldwebel
Walter Rubarth von den Pionieren, durch besondere Tapferkeit aus und
erzwang den Übergang über die Maas. Beide bildeten so die Vorraussetzung für
die erfolgreichen Kämpfe der Division bzw. der deutschen Offensive über die
Ardennen und der Maas.
Für diese Tat wurde er, als Leutnant und Führer der 2. Kompanie, zum
Ritterkreuz eingereicht und erhielt dieses erst am 07.03.1941. Vorher war er
noch zum Oberleutnant befördert worden.
Im Zuge des Angriffes der Wehrmacht gegen die Sowjetunion und des damit
verbundenen Übergans der 10. Panzerdivision über die Beresina fällt
Oberleutnant Heinrich Hanbauer am 03.07.1941 auf der Beresina-Brücke bei
Beresino.