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Ritterkreuzträger Georg Haus
Generalleutnant

26.12.194119.09.1943

Georg Egbert Sebastian Haus wurde am 16. September 1895 in Nürnberg geboren. Mit dem 3. August 1914 trat er in das 1. bayrische Infanterieregiment als Fahnenjunker ein und wurde bereits am 15. Februar zum Fähnrich und am 7. Mai 1915 zum Leutnant befördert.

Ab dem 11. Februar 1915 wurde er im Felde eingesetzt und übernahm hier am 21. Februar 1915 einen Zug. Vom 17. Mai bis zum 13. Oktober 1916 ist er als Adjutant des III. Bataillons tätig und wird dann zum Stab des Regiments versetzt. Nachdem er zwischen dem 22. Oktober 1916 und dem 26. Oktober 1917 abermals als Adjutant des III. Bataillons Verwendung findet, wird er dann Kompanieführer im Regiment und behält diese Stellung bis zum 13. Januar 1918 inne. Im Anschluss ist er bis zum 6. April 1918 Nachrichtenoffizier beim Regimentsstab und danach bis zum 3. Juli wieder Kompanieführer. Bis zum 24. April 1919 folgen weitere Dienststellungen im Regimentsstab, als Adjutant des III. Bataillons und als Kompanieführer. Danach ist er als Zugführer in einer Einheit des Freikorps Epp eingesetzt und wechselt am 10. Juli 1919 wieder zu seinem alten Regiment, wo er am 31. März 1920 verabschiedet wird. Er errang im 1. Weltkrieg beide Eiserne Kreuze.

Die Reaktivierung und gleichzeitige Beförderung zum Hauptmann erfolgt mit dem 1. Juni 1934, nachdem er bereits am 31. März 1921 den Charakter eines Oberleutnants bekommen hatte. Er wird im IR 21 der 7. Division eingesetzt und wechselt am 1. Oktober 1934 als Kompaniechef zum Infanterieregiment Amberg, später IR 41. Dort verbleibt er bis zum 10. November 1938 und wird am 1. Oktober 1937 hier auch Major.

Anschließend ist er bis zum 26. August 1939 Lehrer an der Kriegsschule in Dresden und dann bis zum 27. Mai 1940 Adjutant der 56. ID, welche durch den Artilleriekommandeur Dresden aufgestellt wurde. Als Regimentsführer des IR 192 wird er im Frankreichfeldzug durch Kopfschuss schwer verwundet, nachdem das Regiment in Belgien die Lys überschritten hatte, und verbleibt bis zum 20. Oktober 1940 zur Auskurierung auf Urlaub. Er kehrt zum IR 192 zurück und übernimmt mit dem 1. November 1940 das I./IR 192, wo er am 1. Januar 1941 zum Oberstleutnant befördert wird. Ab dem 23. Dezember 1941 ist er als Regimentsführer des IR 55 bei der 17. ID eingesetzt, welche zu dieser Zeit im Verband der 4. Armee vor Moskau steht.

Hier erhält er am 26. Dezember 1941 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen, wird am 1. März 1942 zum Oberst befördert und dann ab dem 18. April 1942 regulärer Kommandeur des IR 55. Für seine Leistungen als Kommandeur des IR 55 wurde ihm am 17. September 1943 die Ehrenblattspange verliehen. Am 23. Dezember 1943 wird er wiederum im Raum Nikopol verwundet und verbleibt bis zum 8. Januar 1944 im Lazarett. Anschließend zur Führerreserve des OKH befohlen, wird er am 15. März 1944 mit der Führung der 17. ID bei Uman beauftragt, nachdem ihm am 12. Februar das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen worden war. Bereits am 16. April erfolgt eine weitere Verwundung, worauf er vom 22. April bis 5. Juni 1944 abermals zur Führerreserve befohlen wird.

Ab dem 5. Juni 1944 übernimmt er die Führung der 50. ID, welche sich gerade bei Perleberg in der Neuaufstellung befindet, belegt vom 14. bis 20. Juli 1944 einen Divisionsführerlehrgang in Hirschberg und wird anschließend zur Divisionsführerreserve des OKH kommandiert, bis er am 22. Juli wieder die Führung der 50. ID übernimmt. Mit dem 1. Oktober 1944 wird er zum Generalmajor ernannt und übernimmt gleichzeitig den Posten des Divisionskommandeurs der 50. ID.

Am 16. April 1945 fällt er bei Kaddinghagen in Ostpreußen. Nachträglich wird er zum Generalleutnant befördert. Er war damit in weniger als zwei Jahren nun schon der dritte Kommandeur der 50. ID, der bei seiner Division gefallen war.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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