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Ritterkreuzträger Gustav Heistermann von Ziehlberg
Generalleutnant

Gustav Heistermann von Ziehlberg wurde am 10.12.1898 in Hohensalza geboren.
Er trat als Fahnenjunker dem Infanterie-Regiment 20 des Kaiserheeres am 01.08.1914 bei und wurde am 08.05.1915 zum Leutnant befördert, wo er im Laufe des 1. Weltkrieges unter anderem als Kompanie-Offizier eingesetzt wurde. In die Reichswehr übernommen, gehört er bspw. 1926 als Oberleutnant der 4. Kompanie des Infanterie-Regiments 5 unter Hauptmann von Groddeck und arbeitete als Major ab dem 01.01.1936 im Generalstab des Heeres in der dortigen Zentralabteilung unter dem Abteilungschef Oberst von der Chevallerie. Vom 01.12.1939 bis zum 15.11.1942 wird er Chef der Zentralabteilung des OKH und wird dann in die Führer-Reserve versetzt.
Am 21.01.1943 übernimmt er als Oberst das Kommando über das Infanterie-Regiment 48, der 12. Infanterie-Division. Vom 30.04.1943 bis zum 21.05.1943 befindet er sich erneut in der Reserve.
Am 25.05.1943 übernimmt er das Kommando über die 65. Infanteriedivision, die er am 28.11.1943 aufgrund einer Verwundung an Oberst Baade abgibt. Von nun wird er bis zum 28.04.1944 erneut in die Führer-Reserve versetzt.
Sein neues Kommando schließt sich bei der 28. Jäger-Division an, die er bis zum 21.10.1944 behält. Für die hier geleistete Arbeit erhält er am 27.07.1944 das Ritterkreuz.
Bis zum 26.10.1944 wird er für kurze Zeit Führer des XXVII. Armee-Korps und wird dann wieder zur Führer-Reserve versetzt.
Im Zuge des Hitler-Attentats vom 20.07.1944 wird er am 19.11.1944 verhaftet und auf Befehl Hitlers am 22.02.1945 in Berlin-Spandau hingerichtet.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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