Hans Heiland wurde am 21.06.1917 geboren und
trat nach dem Abitur und einer kaufmännischen Ausbildung am 15.11.1938 dem
Infanterie-Regiment 119 in Stuttgart bei.
Mit diesem Regiment nahm Heiland am West- und später auch am Ostfeldzug teil.
In diesen Kämpfen wurde er mit beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet und
erhielt ferner das deutsche Kreuz in Gold, sowie das Infanteriesturmabzeichen.
Nach dem besuch der Kriegsschule wird er zur 23. Panzerdivision versetzt. Dort
erhielt er als Kompaniechef der 5. Kompanie des Panzergrenadierregiments 126
am 09.05.1945 das Ritterkreuz. Das ihm diese Auszeichnung verliehen wurde,
erfuhr er erst lange Zeit nach dem Kriegsende.
Nachdem Heiland verschiedene Verwundungen erhielt und auch einen schweren
Kopfschuss überlebte, geriet er in französische Kriegsgefangenschaft.
Nach seiner Entlassung arbeitete er als Geschäftsführer eines großen
Industriebetriebes in Lorch. Später machte er sich selbstständig und erreichte
auch hier beste Erfolge.