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Ritterkreuzträger Hans-Joachim Heinrici
Hauptmann, Grenadiere

Hans-Joachim Heinrici erhielt als Hauptmann und Führer des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 431, der 131. Infanteriedivision, am 14.02.1945 das Ritterkreuz.

Kämpfer unserer Armee

Mit seinem Bataillon den russischen Einschließungsring gesprengt

Hauptmann Heinrici, Bataillonskommandeur einer niedersächsischen Infanterie-Division, wurde beim Vorstoß seiner Division nach Westen südlich Liebstadt von starken Feindkräften am 27. Januar 1945 abge­drängt. Es gelang ihm nicht, den Anschluss an die Division zu bekommen. Über die Lage durch Funk orientiert, fasste er den Entschluss, mit seinem Bataillon den russischen Einschließungsring zu sprengen und den Anschluss zu erzwingen.

Seinen Männern ein Beispiel an Tapferkeit, führte er das Bataillon geschlossen mit allen Waffen und allen transportfähigen Verwundeten in siebentägigen Märschen durch den feindlichen Ring. Immer wieder griff er feindliche Verbände an, zersprengte sie und fügte ihnen schwere Verluste zu. Nach Erreichen der eigenen Front wurde das Bataillon bei einer anderen Division sofort wieder eingesetzt und bewährte sich in weiteren vier schweren Kampftagen in Angriff und Abwehr glänzend unter der Führung von Hauptmann Heinrici. Seiner Entschlusskraft und hervorragenden Tapferkeit ist es zuzuschreiben, daß durch den Einsatz des Bataillons die Entscheidung in schwerster Krisenlage herbeigeführt und die russischen Angriffe abgeschlagen werden konnten.

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