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709. Eichenlaubträger Albert Henze
Generalleutnant

24.12.1941

Albert Henze wurde am 07.08.1894 in Kirchhain/Hessen geboren und trat am 13.08.1914 als Freiwilliger dem Infanterie-Regiment 75 bei.
Am 01.03.1916 erfolgte die Beförderung zum Leutnant der Reserve und mit Ende des 1. Weltkrieges die Verabschiedung aus dem Wehrdienst.
Nach einer kaufmännischen Tätigkeit wurde er am 01.10.1934, als Hauptmann im Stab des Infanterie-Regiments 63, reaktiviert.
Am 01.10.1938 wurde er Chef der 8. Kompanie des Regiments und erhielt am 01.01.1939 die Beförderung zum Major.
Mit Kriegsbeginn im September 1939 übernahm er das Kommando über das II. Bataillon  des Regiments der 27. Infanteriedivision. Mit seinem Bataillon kämpfte er in Polen und im Westen, bis er am 05.06.1940 schwer verwundet wurde.
Nach seiner Genesung übernahm er  Kradschützenbataillon 2 in Wien und wurde am 01.12.1941 zum Oberstleutnant befördert.
Seit dem 01.04.1942 Oberst wird er Kommandeur des Schützenregiments 110 der 11. Panzerdivision. Mit diesem kämpfte er im Sommer 1942 um Woronesh und 1943 zwischen Tschir und Don, verteidigte im März 1943 am Donez und griff im Sommer 1943 bei Kursk an.
Für seinen Einsatz im Dezember 1943 bei Kirowograd erhielt er am 15.01.1944 das Ritterkreuz.
Vom 15.03.1944 bis zum 04.02.1944 wird er in die Führerreserve versetzt und kommt dann in den Stab der Heeresgruppe Nord.
Vom 13.02.1944 bis zum 03.04.1944 führte Albert Henze die Panzergrenadier-Division "Feldherrnhalle" in Kampfraum Narwa, kämpfte dann als Kommandeur der 19. Luftwaffen-Felddivision vom 01.10.08.1944 bis zum 18.08.1944 in Italien und kehrte schließlich als Kommandeur der 21. Luftwaffen-Felddivision am 09.11.1944 nach Estland südlich von Riga, zurück. Hier wurde er am 01.11.1944 zum Generalmajor befördert und bestand mit seinen Soldaten die ersten 3 Kurlandschlachten mit Bravour, wofür er stellvertretend am 21.01.1945 das Eichenlaub erhielt. Zwischenzeitlich hatte er im Mai 1944 an einem Divisionsführerlehrgang teilgenommen.
Am 30.01.1945 übernimmt er das Kommando über die 30. Infanteriedivision und nimmt mit dieser bis Kriegsende eine Verteidigungsstellung im Kurland-Kessel ein. Noch am 01.05.1945 erhält er die Beförderung zum Generalleutnant.
Mit Kriegsende gerät er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst am 10.10.1955 zurückkehrt.
In die Heimat zurückgekehrt übernimmt er hier verschiedenste Ehrenämter und erhält aufgrund seines Einsatzes für die deutsch-französische Aussöhnung das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
Albert Henze starb am 31.03.1979 in Ingolstadt/Bayern.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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