Friedrich Hochbaum wurde am 07.08.1894 in
Magdeburg geboren und trat am 01.05.1913 als Fahnenjunker dem Kaiserlichen
Heer bei und wurde am 10.11.1914 als Soldat im Garde-Regiment 10 zum Leutnant
befördert.
Mit Kriegsende wird er in die Reichswehr übernommen und wird als Hauptmann am
01.10.1934 Chef der 4. Lehrtruppe des Kampfwagen-Regiments 1. Am
01.04.1935 wird er Adjutant des II. Armeekorps in Stettin.
Kurz vor Kriegsbeginn übernimmt er am 26.08.1939 den Posten des
stellvertretenden Adjutanten seines Korps.
Es schließt sich vom 26.07.1940 bis zum 02.11.1942 das Kommando über das
Infanterie-Regiment 253 der 34. Infanteriedivision an, mit dem er im Bereich
der Heeresgruppe Mitte im Raum Kaluga, Wjasma, Juchnow und Orel steht.
Am 02.11.1942 wird er Führer der 34. Infanteriedivision und nach seiner
Beförderung zum Generalmajor am 18.12.1942, am 01.01.1943 zum Kommandeur
dieser Division ernannt, die er erst am 31.05.1944 wieder abgibt.
Für Hochbaum folgte die Versetzung in die Führerreserve, aus der er am
26.06.1944 mit dem Posten des Kommandierenden Generals des XVIII.
Gebirgs-Korps betraut wurde.
Nach seiner Beförderung zum General der Infanterie, am 01.09.1944, gerät er am
08.05.1945 in russische Kriegsgefangenschaft, wo er am 28.01.1955 stirbt.