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Ritterkreuzträger Stefan-Heinrich Höke
Oberst, Heer

    
Höke wurde am 24. 10. 1905 in Essen-Bredeney
geboren, er absolvierte die Heeresfachschule für Verwaltung und Wirtschaft,
1924 trat er ins Infanterieregiment 18 (6. Infanteriedivision) ein und 1933
erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant und 1937 die zum Hauptmann.
Mit dem Infanterieregiment 18 nahm er an den Feldzügen in
Polen, Frankreich und Rußland teil, als Major und Kommandeur des II. /IR 18
wurde er am 13. 5. 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, 1943
zum Oberstleutnant befördert, wurde er Kommandeur des nunmehrigen
Grenadierregiments 18, als im Juli 1943 südlich von Orel das Vorgehen seines
Regiments infolge starker Flankierung zu stocken drohte, brachte er, auf einem
Sturmgeschütz stehend, den Angriff in vorderster Linie wieder in Fluss, persönlich stürmte er in erbitterndem Häuserkampf mit nur
wenigen seiner Grenadiere eine vom Feind zu einem starken Stützpunkt
ausgebaute Ortschaft, hierfür wurde ihm am 28.7.1943 das Ritterkreuz verliehen
und wurde am 1. 9. 1943 zum Oberst befördert.
Stefan-Heinrich Höke fiel am 28. 6. 1944 bei Bobruisk.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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