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561. Eichenlaubträger Rudolf Holste
Generalleutnant

24.12.1941

Rudolf Holste wurde am 09.04.1897 in Hessisch-Oldendorf geboren und meldete sich zum 15.08.1914, kurz nach Kriegsbeginn, freiwillig zum Heer des Kaisers, wo er seine erste militärische Erziehung im II. Ersatz-Bataillon des Feld-Artillerie-Regiments 62 erhielt. Am 24.09.1914 wechselte er zur 1. Batterie des Regiments, wo er am 03.07.1915 verwundet wird und sich bis zum 01.03.1916 im Lazarett aufhielt, wo er am 18.08.1915 zum Leutnant der Reserve befördert wurde.
Nach seiner Genesung kommt er zurück zum II. Ersatz-Bataillon, bzw. zur 1. Batterie,  seines Regiments und wird am 02.08.1917 Beobachtungsoffizier im Stab des I. Bataillon des Regiments.
Vom 27.09.1917 bis zum 09.10.1917 Ordonnanzoffizier im Stab, wechselt Holste in den aktiven Dienst über und wird am 09.10.1917 zum aktiven Leutnant ernannt.
Nach einem Lazarettaufenthalt aufgrund einer Krankheit vom 12.02.1918 bis zum 19.04.1918 übernimmt er erneut den Posten des Ordonanzoffiziers im Stab des Feldartillerie-Regiments 62 und wird am 08.06.1918 Regimentsadjutant.
Nach dem Waffenstillstand ist er ab dem 01.06.1919 Adjutant des Abwicklungsamtes des Feldartillerie-Regiments 62.
Vom 09.12.1919 bis zum 01.10.1920 versieht er seinen Dienst bei der 3. Batterie des Reichswehr-Artillerie-Regiments 10 und wechselt dann zur I. Abteilung des Reichswehr-Artillerie-Regiments 7.
Vom 01.01.1921 bis zum 10.11.1921 beim Artillerie-Regiment 6, wird er dort zum Adjutanten der IV. Abteilung ernannt und am 01.10.1923 zur Kavallerieschule nach Hannover versetzt, wo er am 31.07.1925 zum Oberleutnant befördert wurde. Von dort kehrt er am 01.10.1925 zum Artillerie-Regiment 6 zurück und versieht seine Arbeit fortan im dortigen Stab. Am 01.10.1930 übernimmt er den Posten des Regimentsadjutanten und wird, betraut mit dieser Dienststellung, am 01.04.1931 zum Hauptmann befördert.
Holste wechselt am 0112.1933 in den Stab eines Artillerieführers und wird am 01.10.1934 Adjutant bei der Inspektion der Kavallerie (In 3). Von dort wird er am 09.01.1935 zum Dienst in das Artillerie-Regiment "Allenstein" versetzt. Nach der Umbenennung des Regiments in Artillerie-Regiment 11, am 15.10.1935, wird Holste Chef der 5. Batterie und am 01.01.1936 zum Major befördert.
Am 01.08.1936 wird er Kommandeur der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 1 und übernimmt am 01.04.1937 das Kommando über die I. berittene Artillerie-Abteilung und erhält am 01.03.1939 die Beförderung zum Oberstleutnant.
Nach Beginn des Feldzuges gegen Polen übernimmt Holste am 08.12.1939 das Kommando über das Artillerie-Regiment 1.
Am 11.02.1940 erfolgte die Versetzung in die Führerreserve und der Dienst im Stab des Generalkommandos des IV. Armee-Ersatz-Korps.
Am 10.03.1941 erhält er den Posten des Kommandeurs des Artillerie-Regiments 73 und wird hier am 01.02.1942 zum Obersten befördert. Für die Kämpfe des Regiments erhält Holste am 06.04.1942 das Ritterkreuz.
Er übernimmt dann am 12.04.1942 das Kommando über das Heeres-Kavallerie-Kommando z.b.V. und wird am 24.07.1942 in die Führerreserve versetzt. Ab dem 01.01.1943 wird er zugleich mit der Führung der 14. Infanteriedivision (mot.) beauftragt, der er aber am 15.05.1943 wieder abgibt.
Vom 16.12.1943 bis zum 23.02.1944 versieht er seinen Dienst beim Kommando der Ostlegionen, bzw. bei der Heeresgruppe Nord und wird schließlich am 15.05.1944 wieder in die Führerreserve versetzt.
Bereits zwei Monate später wird er Kommandeur der Kavallerie-Brigade 4 und hier am 15.11.1944 zum Generalmajor befördert. Zuvor hatte er am 27.08.1944 als Oberst das Eichenlaub zum Ritterkreuz erhalten.
Nachdem die Brigade am Februar 1945 in die 4. Kavallerie-Division umbenannt wurde, wird Holste der 1. Kommandeur der neuen Division, die er am 24.03.1945 aber wieder abgibt.
Am 20.04.1945 übernimmt er die Führung des XXXXI. Panzerkorps und gibt dieses bereits am 27.04.1945 wieder ab.
Kurz vor Beendigung der Kampfhandlungen erhält er am 04.05.1945 die Beförderung zum Generalleutnant.
Mit Kriegsende gerät er in Gefangenschaft, aus der er 1947 wieder entlassen wird.
Rudolf Holste verstarb am 04.12.1970 in Baden-Baden.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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