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Ritterkreuzträger Hans Hüttner
Generalmajor, Infanterie

      
   
Hans Hüttner wurde am 19. November 1885 in
Hirschberglein bei Geroldsgrün (Bezirksamt Naila) bei Hof in Bayern geboren und lernte nach dem
Abschluss der Volksschule Maurer. Als solcher arbeitete er dann als
Facharbeiter zunächst in diesem Beruf weiter.
Am 23. Oktober 1905 trat er der 6. Kompanie des 19. Bayerischen
Infanterie-Regiments "König Viktor Emanuel III. von Italien" in
Erlangen bei, wird 1907 zum Gefreiten, 1908 zum Unteroffizier und 1913
zum Vizefeldwebel befördert.
Im 1. Weltkrieg wurden seine soldatischen Fähigkeiten ersichtlich und Hüttner
wurde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse, dem Bayerischen Militär-Verdienstorden
4. Klasse und mit dem Verwundetenabzeichen in weiß ausgezeichnet.
Weiterhin erhielt er die höchste Auszeichnung die das Königreich Bayern an
Unteroffiziere und Mannschaften ausgeben konnte, die Goldene
Tapferkeitsmedaille.
Im Frühjahr 1918 bewährte er sich erneut in der Grossen Schlacht in
Frankreich, worauf ihn sein Regiments-Kommandeur zur Beförderung zum Offizier
vorschlug. So wählte das Offizierskorps der 10. Bayerischen Infanterie-Brigade
Hans Hüttner mit 23 Stimmen zum Offizier, wobei Hüttner gleichzeitig zum
Leutnant befördert wurde.
Nach dem Krieg in die Reichswehr übernommen, diente er ab dem 01. Januar 1921
als Oberleutnant in der 15. Kompanie des 21. (Bayerischen)
Infanterie-Regiments in Erlangen. Diese Kompanie gehörte zum
Ausbildungs-Bataillon des Regiments. Mit Wirkung vom 01. Februar 1925 wird er
zum Hauptmann befördert und übernimmt das Kommando über die 15. Kompanie und
führt ab 1927 bis 1934 die 9. Kompanie in Bayreuth.
Aufgrund seines Alters wurde Hauptmann Hüttner mit Beginn der Heeresvermehrung
1934 zu den Ergänzungs-Offizieren überstellt, blieb aber wegen seinen
außerordentlichen Fähigkeiten bei der Truppe und wurde mit Wirkung vom 01.
April 1934 zum Major (E) befördert. Ab Herbst 1935 übernimmt er das Kommando
über das Infanterie-Ergänzungs-Bataillon 38 in Hof (Saale), das im Herbst 1936
dem Infanterie-Regiment 42 in Bayreuth als Ergänzungs-Bataillon eingegliedert
wurde. Hier erlebte er als Major den Ausbruch des 2. Weltkrieges.
Im 2. Weltkrieg bewährte er sich erneut bemerkenswert. So deckte er alleine
den Rückzug einer Kompanie, bewaffnet mit einem Karabiner. Für seine
Menschenführung und seinem Führungsstil bewunderten ihn seine Soldaten und
Offiziere.
Vom 01. August 1941 bis zum 31. Juli 1943 führte er als Oberstleutnant (seit
dem 01. Februar 1942 Oberst) das Infanterie-Regiment 520 (ab 15.10.1942
Grenadier-Regiment) der 296. Infanterie-Division an. In dieser Funktion wurde
ihm am 04. September 1942 das Ritterkreuz verliehen.
Am 15. August 1943 wird Oberst Hüttner Kommandeur der Osttruppen z.b.V. 709 im
Bereich der 9. Armee und anschließend Kommandeur der Osttruppen z.b.V.
741 im Bereich der Heeresgruppe A. Im Januar/Februar 1944 führte er die Reste
der 167. Infanterie-Division bei Krementschug, von Juli bis Dezember 1944 war
er Kommandant der Festung Christiansund, dann erfolgte mit Wirkung zum 01.
Januar 1945 die Beförderung zum Generalmajor, mit dem er am 20. Januar 1945
bis zur Kapitulation Kommandant der Festung Jyuimiden in den Niederlanden
wird.
Generalmajor Hans Hüttner starb am 11. September 1956 in Hof (Saale), man
ehrte ihn 30 Jahre später, im April 1985, mit der Umbenennung der Kaserne in
Hof in "General-Hüttner-Kaserne".
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
00.00.1907 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
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Unteroffizier |
00.00.1908 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK |
??? |
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Vizefeldwebel |
00.00.1913 |
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Bayerische Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern |
??? |
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Leutnant |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Silber - 1. WK |
??? |
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Oberleutnant |
??? |
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Goldene Tapferkeitsmedaille |
00.00.1915 |
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Hauptmann |
m. Wirk. v. 01.02.1925 |
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Ehrensäbel für gutes Schiessen |
00.00.1921 |
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Major (E) |
01.04.1934 |
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Ehrenkreuz für Frontkämpfer |
??? |
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Major |
??? |
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Dienstauszeichnung |
??? |
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Oberstleutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Oberst |
01.02.1942 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Generalmajor |
m. Wirk. v. 01.01.1945 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
??? |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold |
19.12.1941 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
04.09.1942 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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