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Ritterkreuzträger Dr. jur. Alfred Ritter von Hubicki
General der Panzertruppe

Alfred Ritter von Hubicki wurde am 5. Februar 1887 in Friedrichsdorf, Ungarn geboren und trat nach seinem Abitur in die Kadettenanstalt Wien ein.
1905 rückte er als Fähnrich zum k.u.k. Divisions-Artillerie-Regiment 4 in Wien ein, wurde 1907 zum Leutnant befördert und kam 1909 zur reit. Art. Abt. 7 in Arad.
1911 wurde er Oberleutnant und besuchte die Kriegsschule.
1914 wurde er dem Generalstab zugeteilt und 1915 Hauptmann im Generalstab. Am Ersten Weltkrieg nahm er in zahlreichen Generalstabsstellungen sowie als Kommandeur eines Gebirgs-Bataillons an der italienischen Front teil und verdiente sich hohe Tapferkeitsauszeichnungen.
Nach dem ersten Weltkrieg leistete er ab 1919 als Major, Oberstleutnant und Oberst seinen Dienst und studierte nebenbei Jura in Wien.
1935 wurde er zum Generalmajor befördert und ins Heeresministerium befohlen. Es folgten Dienststellungen als Generalstabsoffizier beim Heeresinspekteur, als Lehrer an den Generalstabskursen sowie als Kommandeur der Kraftfahr-Jägerbrigade.
1936 wurde er zum Kommandeur der Schnellen Division ernannt, welche im März 1938 in die 4. leichte Division umbenannt wurde. Er führte diese Division in Polen und, nach ihre Umwandlung in die 9. Panzer-Division, auch in Frankreich, auf dem Balkan und Rußland.
Am 1. August 1940 wurde er zum Generalleutnant befördert und am 20. April 1941 erhielt er für die Erfolge seiner Division auf dem Balkan das Ritterkreuz verliehen.
Im Mai 1942 gab er das Kommando über die Division ab und wurde Kommandierender General des Scheldekorps und danach des LXXXIX. Armeekorps.
Am 1. Oktober 1942 folgte seine Beförderung zum General der Panzertruppen und 1943 die Ernennung zum General des Auffrischungsstabes Mitte, sowie 1944 zum Chef der deutschen Militärmission in der Slowakei.
Im März 1945 schied er aus dem Militärdienst aus.
Dr. jur. Alfred Ritter von Hubicki starb am 14. Juli 1971 in Wien.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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