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Ritterkreuzträger Karl Hübbe
Oberstleutnant, Grenadiere

     
Karl Hübbe wurde am 08.01.1914 in
Hankau/Prov. Wuhan/China geboren.
Er wird Soldat im Infanterieregiment 105 in Trier und war vor dem vor dem 2.
Weltkrieg unter anderem als Oberleutnant im Stab des XII. Armeekorps in
Wiesbaden tätig.
Als Chef der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 270, der 93.
Infanteriedivision, nimmt er am Einmarsch nach Russland teil, wird verwundet
und hoch ausgezeichnet.
Als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons des Grenadierregiments 270
erhielt er am 31.03.1943 das Ritterkreuz.
Während der Kämpfe um Nikitino im Januar 1944, zeichnete sich Hübbe erneut
besonders aus, wofür ihm die Anerkennung des Oberbefehlshabers der Wehrmacht
ausgesprochen wurde. Bei diesen Kämpfen wurde der, mittlerweile zum Major,
Beförderte, in vorderster Linie, schwer verwundet.
Wieder genesen kehrte er zur Truppe zurück, wo er, als Major und Führer einer
Kampfgruppe, am 19.07.1944 bei den schweren Abwehrkämpfen bei Griwki fiel. Er
war mit zwei weiteren Offizieren seines Stabes in den Feind gefahren. Von den
3 Offizieren und dem Fahrer konnte nur ein Offizier schwer verwundet
entkommen, die sterblichen Überreste der Männer konnten nicht geborgen werden.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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