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Ritterkreuzträger Erwin Jaenecke
Generaloberst, Infanterie

      
 
Erwin Jaenecke wurde am 22. 4.1890 in
Freren, Kreis Lingen geboren.
1911 trat er in das Hannoversche Pionierbataillon Nr. 10 in Minden ein und
nahm an der Westfront als Leutnant am 1. Weltkrieg teil, als Oberleutnant
beendete er den Krieg und wurde dann Angehöriger der Reichswehr.
Im März 1936 zum Oberst befördert, war er während des Polenfeldzuges (1939)
für die Versorgung der Truppe verantwortlich, als Generalmajor stellte er 1942
die 389. Infanteriedivision auf.
Bei den schweren Kämpfen um Stalingrad wurde ihm am 9.10.1942 das Ritterkreuz
verliehen.
Nach kurzer Verwendung als Kommandierender General des LXXXVI. Armeekorps
erfolgte Ende Mai 1943 seine Ernennung zum Oberbefehlshaber der 11. Armee im
Kuban-Brückenkopf.
Am 30.1.44 wurde er zum Generaloberst befördert.
Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten anlässlich der Räumung der Halbinsel
Krim - Jaenecke wollte ein zweites Stalingrad vermeiden - wurde er Ende April
1944 in die Führerreserve versetzt.
Am 30.1.1945 in den Ruhestand verabschiedet, geriet er am 12.6. 1945, in
russische Gefangenschaft, aus der er erst im Oktober 1955 zurückkehren konnte.
Erwin Jaenecke starb am 3. 7. 1960 in Köln.

EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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