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141. Schwerterträger Arthur Jüttner
Oberst, Infanterie

   
Arthur Jüttner wurde am 18.08.1908 in
Kattowitz als Sohn eines Zollbeamten geboren. Er absolvierte die Mittelschule
bevor die Familie, 1922, aufgrund Verfolgungen durch die polnische Bevölkerung
in Ost-Oberschlesien das Land verließ. Es folgte eine Lehre als
Einzelhandelskaufmann.
Am 01.04.1926 tritt Jüttner als Freiwilliger in die 3. Kompanie des (preuß.)
Infanterieregiments 7 in Neiße ein. Nach 12 Jahren als aktiver Unteroffizier
wird er am 01.04.1938 in das aktive Offizierskorps übernommen und wird am
01.10.1938 Hauptmann und Chef der 1. Kompanie des Infanterieregiments 38 in
Neiße und gehörte somit zur 8. Infanteriedivision. Mit dieser Einheit nahm
Jüttner am Polenfeldzug teil.
Im Frankreich-Feldzug führte er das I. Bataillon des Infanterieregiments 38
an.
Den Russlandfeldzug beginnt er als Kommandeur des III. Bataillons und erhält
in dieser Funktion am 14.12.1941 das Ritterkreuz bei den Kämpfen im Vorfeld
von Moskau. Im Januar 1942 wird er Major und am 01.03.1944 Oberst.
Am 18.10.1944 übernimmt er den Befehl über das Grenadierregiment 532 der 383.
Infanteriedivision und erhält als 622. Soldat der Wehrmacht am 18.10.1944 das
Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Zum Kommandeur des Grenadierregiments 164, der 62. Volksgrenadierdivision,
ernannt, übernimmt kurze Zeit später den Befehl über die gesamte
Division an der Westfront und erhält daraufhin die Schwerter zum Eichenlaub am
05.04.1945.
Nach dem Krieg wird er Einzelhandelskaufmann und nimmt an 12 Wehrübungen der
Bundeswehr als Oberst der Reserve und stellv. Brigade-Kommandeur teil.
Seit 1982 steht er der "Arbeitsgemeinschaft Traditionsverbände Schlesischer
Truppen" vor.
Arthur Jüttner starb am 01.12.2003 in Bramstedt /Cuxhaven.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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