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401. Eichenlaubträger Robert Kaestner
Oberst, Infanterie

    
Robert Kaestner wurde am 27.10.1913 in
Frankfurt/Main geboren und trat 1931 in die Reichswehr ein.
Nach seiner Beförderung zum Offizier war er 1938 Nachrichtenoffizier im
Infanterieregiment 105, ab 1941 Chef der 7. Kompanie, ab 1942 Kommandeur des
II. Bataillons und ab 1944 Kommandeur des Regiments.
Schon in den Feldzügen gegen Frankreich (1940) und Griechenland (1941)
bewährt, gab Kaestner im Russlandkrieg laufend Beispiele hohen soldatischen
Könnens und persönlicher Tapferkeit.
Beim Ringen um Tscherkassy behauptete sich sein Regiment gegen stärkste
Feindkräfte und bildete beim Ausbruch aus dem Kessel den Stoßkeil zu den zur
Entsetzung angetretenen deutschen Verbänden.
Am 11.12.1943 wurde Kaestner, als Führer des Grenadier-Regiments 105, mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
ausgezeichnet und erhielt als 401. Soldat der Wehrmacht am 21.02.1944 das
Eichenlaub. Er trug außerdem die Nahkampfspange. Sein letzter Dienstgrad:
Oberst.
Robert Kaestner starb am 18.11.1990 im Alter von 77 Jahren in
Seeshaupt/Oberbayern
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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