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Ritterkreuzträger Walter Keiner
General der Artillerie

Walter Keiner wurde am 30.12.1890 in Benshausen geboren.
Nach der Schule trat er beim Fuß-Artillerie-Regiment "Generalfeldzeugmeister" Brandenburgische Nr. 3 in Mainz ein. Hier wird er 1908 zum Leutnant befördert und nimmt am 1. Weltkrieg teil.
Noch am 18.08.1918 erfolgte die Beförderung zum Hauptmann und eine Tätigkeit im Generalstab der 200. Infanterie-Division.
Später in die Reichswehr übernommen versah er dort den Dienst im Generalstab der 3. Division. In der Wehrmacht wurde er zunächst Regimentskommandeur und im Jahre 1938 Artilleriekommandeur 8 der 8. Infanterie-Division.
Während der Sudetenkrise wird er mit dem Aufbau der 62. Infanterie-Division als "Übungsdivision" beauftragt, die aus teilen der 3 aktiven Divisionen des VIII. Armeekorps zusammengestellt wird. Dabei bildete jede Division ein Regiment (164, 183, 190) und je eine Artillerie-Abteilung (Artillerie-Regiment 162). Der Stab wurde aus dem Arko gebildet. Einsatz der Division war der Westwall.
Im Polenfeldzug wurde die Division unter Walter Kerner im Rahmen der Heeresgruppe Süd in Polen eingesetzt. Beim Westfeldzug kämpfte die Division im Verband des AOK 4 und des AOK 6 und ging dabei über die Somme und brach durch die Pariser Schutzstellung durch.
Im Ostfeldzug kämpfte die Division bei Lubomel, Kowel, Korosten und Zwiahel. Bereits vor der Schlacht um Kiev wurde Keiner in vorderster Linie schwer verwundet, wodurch ihm ein Oberschenkel amputiert wurde.
Bereits am 17.07.1941 wurde ihm das Ritterkreuz als Generalleutnant verliehen.
Nach erfolgter Wiederherstellung übernahm er nun als General der Artillerie (01.01.1943) des Posten des Heeres-Feldzeugmeisters.
Nach dem Untergang der 62. Infanterie-Division in Bessarabien war er am Neuaufbau der 62. Volks-Grenadier-Division maßgeblich beteiligt.
Walter Keiner starb am 23.01.1978.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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