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Ritterkreuzträger Hermann Kiefer
Oberleutnant, Infanterie

Hermann Kiefer wurde am 09.09.1912 in Lörrach geboren und tritt 1932 der Landespolizei bei und wird an die Landespolizeischule Baden in Karlsruhekommandiert und gehört in Durlach als Truppwachtmeister zur LP-Bereitschaft.
Mit der Auflösung des entmilitarisierten Rheinlandes tritt Kiefer im Frühjahr 1936 als Unteroffizier zur Wehrmacht über und wird dort ab 1937 als Zugführer im Infanterie-Regiment 107 in Idar-Oberstein eingesetzt.
Den Kriegsbeginn erlebt er als Offiziersanwärter am Westwall. Im Frankreichfeldzug kämpft er um Luxemburg, Sedan, Rems und um das Hochplateau von Langres. Dem folgt der Einsatz als Küstenschutz am Ärmelkanal bei Boulogne.
Mit Beginn des Russlandfeldzugs steht auch Kiefer im Kampf und geht mit der 1. Welle über den Bug, kämpft um Minsk um die Beresina und um den Dnjepr. Während der Schlacht um Gomel wird er schwer verwundet und wird nach einem längeren Lazarettaufenthalt zum Führer-Begleit-Bataillon ins Führerhauptquartier nach Rastenburg versetzt.
Ende 1944 übernimmt er das Kommando über die Stell. Kampfgruppe XII/2. Für die erfolgreiche Verteidigung eines Brückenkopfes an der Saar und der Hunsrück-Höhenstrasse im Raum Saarburg erhielt Kiefer am 05.04.1945 das Ritterkreuz.
Im Jahre 1951 findet er eine neue Anstellung als Hauptkommissar bei der Polizei, wo er zunächst Hundertschaftsführer in Göppingen und Bad Dürrheim wird. Bis zu seiner Pensionierung 1973 war er Leiter des Landespolizei-Verkehrskommissariats Südbaden in Freiburg.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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