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Ritterkreuzträger Hans-Jörg Kimmich
Hauptmann, Grenadiere

    
Hans-Jörg Kimmich wurde am 08.03.1920 geboren und trat
mit 18 Jahren als Fahnenjunker dem Infanterieregiment 119 in Stuttgart bei.
Zum Leutnant befördert, erhält er im Frankreichfeldzug seine Feuertaufe. Für
Tapferkeit vor dem Feind erhält er hier beide Eisernen Kreuze.
Am 28.06.1944 hielt er mit einer Kampfgruppe eine Dnjepr-Brücke südlich Orscha
gegen starke Feindangriffe und ermöglichte so ca. 3000 eigenen Soldaten den
Übergang. Dafür wird er, als Regimentsadjutant und Hauptmann, am 28.01.1945
mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach dem Krieg studiert er Rechtswissenschaften, wird Richter und schließlich
Senatspräsident am Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg. Hier
wurde er 1985 in den Ruhestand verabschiedet. Unter anderem war er
stellvertretender Vorsitzender im Kameradenkreis ehemaliger 119`er und
Geschäftsführer der TG 25. Weiterhin war er Gründer der Arbeitsgemeinschaft
für Kameradenwerke und Traditionsverbände.
Hans-Jörg Kimmich starb am 06.02.2004 in Stuttgart.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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