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100.Schwerterträger Otto von Knobelsdorff
General der Panzertruppe

Otto von Knobelsdorff wurde am 31.03.1886 in Berlin geboren und trat nach seiner Kadettenzeit in Oranienstein und Groß-Lichterfelde in das Infanterie-Regiment Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94, als Leutnant befördert (18.08.1906), ein. Im gleichen Regiment wurde er 1911 zum Bataillons- und 1914 zum Regimentsadjutanten ernannt.
Im 1. Weltkrieg folgten verschiedene Truppen- und Generalstabsverwendungen an der Ost- und Westfront. Bereits im Februar 1915 erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen. Am Ende des Krieges wurde von Knobelsdorff als Hauptmann schwer verwundet.
Nach dem Krieg diente er in zahlreichen Zwischenverwendungen bis er am 01.01.1921 als Kompaniechef im Infanterie-Regiment Nr. 15 in die Reichswehr aufgenommen wurde. Nach seiner Beförderung als Major 1929 und der zum Oberstleutnant 1933 war er als Generalstabsoffizier in hohen Stäben in Berlin tätig. Nach seiner Beförderung zum Oberst im Jahre 1935 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 102 in Chemnitz.
Am 01.02.1940 übernahm er das Kommando über die 19. Infanteriedivision, die er im Frankreichfeldzug führte.
Am 01.10.1940 wurde die 19. Infanteriedivision in eine Panzerdivision umgewandelt, die auch weiterhin von von Knobelsdorff kommandiert wurde. Schnell machte er sich mit dem Führungsstil der Panzertruppe vertraut. So führte er die Division erfolgreich bis nach Moskau. Bereits am 17.09.1941 wurde er mit dem Ritterkreuz für seine Leistungen ausgezeichnet.
Nachdem er am 01.08.1942 zum General der Panzertruppe ernannt wurde, übertrug man ihm das Kommando über das XXXXVIII. Panzerkorps. Mit diesem Korps führte er Schlachten bei Charkow, Kursk und am Dnjepr, wofür er am 11.12.1943 das Eichenlaub bekam.
Nachdem er sich auch im Jahre 1944 erfolgreich an der Ostfront mit dem XXXX. Panzerkorps bewährte, wurde er im September 1944 mit der Führung der 1. Armee beauftragt, die in schweren Abwehrkämpfen gegen Amerikaner und Franzosen in den Vogesen und im Elsass stand. Auch diese Aufgabe meisterte er und erhielt dafür am 21.09.1944 die 100. Schwerter zum Eichenlaub.
Am Ende des Krieges geriet von Knobelsdorff in amerikanische Gefangenschaft aus der er im Dezember 1947 zurückkehrte.
Während seiner Dienstzeit hob er den berüchtigten Kommissarbefehl auf eigene Verantwortung ab und verteidigte den wegen Feigheit unbegründet angeklagten General Fries.
Otto von Knobelsdorff starb am 21.10.1966.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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