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Ritterkreuzträger Otto Kohlermann
Generalleutnant, Artillerie

   
 
Otto Kohlermann wurde am 17.02.1896 in
Magdeburg geboren und trat am 04.07.1914 der Armee bei und erhielt zunächst
seine Grundausbildung beim Feldartillerie-Regiment 66, wo er dann im gleichen
Jahr Zugführer und später Batteriechef wurde. Mit Ende des 1. Weltkriegs
Leutnant, ist seine letzte Dienststellung bisher unbekannt.
Am 01.10.1919 in das Reichswehr-Artillerie-Regiment 13 übernommen und
wechselte am 01.10.1920 zum Artillerie-Regiment 5. Ab dem 01.10.1928 dann
Eskadronchef beim 7. Transport-Bataillon, wechselt er am 01.10.1934 als
Kommandeur der II. Abteilung zurück zum Artillerie-Regiment 5. Danach vom
15.03. bis zum 01.10.1936 Kommandeur der II. Abteilung des
Artillerie-Regiments 41, übernimmt Kohlermann am 01.10.1936 das Kommando über
die Beobachtungs-Abteilung 5 in Ulm. Im Zuge der Mobilmachung verlegte die
Abteilung am 26.08.1939 über Blaubeeren, Freudenstadt in den Einsatzraum
gegenüber Straßburg und besetzte die dort vorgesehenen Systeme. Weiterhin ließ
man einen Beobachtungsballon bei Legelshurst steigen.
Mittlerweile zum Major befördert übernimmt Kohlermann am 01.10.1939 das
Kommando über die Versuchs-Abteilung der Artillerieschule Jüterbog und
übernimmt am 01.12.1940 das Kommando über das Artillerie-Regiment 4.
Vom 08.01. bis zum 15.05.1942 Artillerie-Kommandeur (ArKo) 10, übernimmt er
danach die Führung der 60. Infanterie-Division (mot.) im Vorfeld der Kämpfe um
Stalingrad. Am 01.07.1942 zum Kommandeur der Division ernannt, gibt er diese
im November 1942 wieder ab und übernimmt den Posten des
Artillerie-Kommandanten (ArKo) 129. Als solcher wird er am 22.02.1942, als
Oberst, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Noch kurz vor Kapitulation der 6.
Armee, wird er allerdings aus dem Kessel ausgeflogen.
Mit Aufstellung der neuen 60. Infanterie-Division (mot.) in Nimes in
Frankreich am 17.02.1943 übernimmt auch Kohlermann sein altes Kommando und
führt die Division bis zum 20.06.1943 durch die Neuaufstellung uns erste
Einsätze. Die Division wird dann am 20.06.1943 in Panzergrenadier-Division "Feldherrnhalle"
umbenannt und Kohlermann blieb auch hier weiterhin Kommandeur. Als Chef
des Stabes wurde der Oberstleutnant i.G. Felsch ausgewählt.
Mit Abschluss der Aufstellung der Division, wurde sie am 08.09.1943 an die
französisch-italienische Grenze, zur Entwaffnung der dortigen 4. ital. Armee,
verlegt. Ende Oktober 1943 erfolgte die Verlegung zur 15. Armee nach
Arras-Doullens.
Nachdem die sowjetischen Verbände eine Großoffensive im Raum Witebsk begannen,
wurde die Panzergrenadier-Division "Feldherrnhalle" in Eiltransporten an
die Ostfront geworfen. Hier griffen erste Teile der Division am 23.12.1943
bereits erfolgreich an der Verbindungsstrasse Leningrad-Kiev an. Nachdem man
aufgrund der Wetterverhältnisse in die Verteidigung übergehen musste,
bewährten sich die Einheiten der Division auch im Abwehrkampf hervorragend und
schlugen sämtliche Angriffe ab.
Im Zuge der Winteroffensive der Sowjets im Raum Narwa, wurde die
Division im Januar 1944 dringendst in diesem Raum erwartet und teilweise gar
im Lufttransport verlegt.
In den Kämpfen im Raum Narwa, gab Otto Kohlermann das Kommando der Division am
13.02.1944 an Generalmajor Friedrich-Carl von Steinkeller ab und wurde am
06.05.1944 Höherer Küsten-Artillerie-Kommandeur Südwest. Seit dem 01.07.1943
Generalleutnant, behielt er diesen Posten bis zum Kriegsende am 08.05.1945.
Otto Kohlermann verstarb am 27.02.1984 in Augsburg.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fahnenjunker |
03.07.1914 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
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Fähnrich |
00.00.1914 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK |
??? |
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Leutnant |
00.00.1915 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Oberleutnant |
18.10.1918 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Hauptmann |
01.02.1928 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
22.02.1942 |
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Major |
01.01.1935 |
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Allgemeines Sturmabzeichen |
??? |
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Oberstleutnant |
01.10.1937 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
??? |
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Oberst |
01.09.1940 |
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Ehrenkreuz für Frontkämpfer |
??? |
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Generalmajor |
01.07.1942 |
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Generalleutnant |
01.07.1943 |
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