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Ritterkreuzträger Heinz Kokott
Generalmajor

    
Heinz Kokott wurde am 14.11.1900 in Groß-Strehlitz in
Oberschlesien geboren und trat am 01.10.1918 der Armee bei. Dort erfolgte bis
zum 01.10.1919 eine Verwendung im Infanterie-Regiment 157 und dann die
Versetzung zum Reichswehr-Infanterie-Regiment 16.
Ab dem 01.10.1920 beim Infanterie-Regiment 7, wo er die nächsten knapp 14 Jahre
verbringt, wird er am 01.06.1934 als Kompaniechef zum Infanterie-Lehr-Bataillon
"Döberitz" und damit als Ausbilder an die Infanterieschule versetzt.
Nach Ende des Polen-Feldzuges, an dem er nicht teilnahm, übernimmt Kokott im
Oktober 1939 das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 196,
der 68. Infanterie-Division. Mit diesem Bataillon folgen nun Einsätze durch
Luxemburg und Frankreich und ab Juni 1941 im Rahmen der Heeresgruppe Süd in
Russland. Die dortigen Kämpfe führen ihn in den Raum Poltawa und Charkov.
Am 27.12.1941 übernimmt er das Kommando über das Infanterie-Regiment 178, der
76. Infanterie-Division. Mit dem Regiment stößt er über Artemovsk in Richtung
Stalingrad vor, wird aber bereits im Mai 1942 abgelöst und zur
Bataillons-Kommandeurs-Schule nach Mourmelon versetzt. Von dort erfolgte am
19.06.1942 die Ernennung zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 337 an der
Ostfront. Im Raum Orel an der Shisdra im Einsatz, wird Kokott am 01.06.1943
verwundet und in ein Lazarett verlegt und am 07.07.1943 in die Führer-Reserve
versetzt. Für die Einsätze seines Regiments wird er am 17.03.1943m als Oberst
und Kommandeur des Grenadier-Regiments 337, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Wieder genesen übernimmt er im Herbst 1943 das Kommando über die Schule VI für
Fahnenjunker der Infanterie in Beverloo. Mit Aufstellung der Grenadier-Brigade
1135 am 27.07.1944 verlässt Kokott die Schule und übernimmt das Kommando der
Brigade. Mit dieser wird er im Rahmen der Heeresgruppe Nordukraine im Raum
Opatow eingesetzt. Doch bereits am 28.08.1944 wird die Brigade aufgelöst und in
die 291. Infanterie-Division eingegliedert.
Kokott übernimmt daraufhin in Posen die Führung der 26.
Volks-Grenadier-Division, mit der er im November 1944 in die Eifel verlegt. Dort
nimmt die Division unter seinem Kommando an der Ardennenoffensive teil, wobei er
am 01.01.1945 das Kommando über die Division übernimmt. Mit seiner Division stöß
Kokott zunächst auf die luxemburgische Stadt Wiltz vor, wo am 11.09.1944 der
erste amerikanische Spähtrupp deutschen Boden betreten hatte. Hauptziel sollte
zunächst die Stadt Bastogne sein.
Wieder in die Eifel zurückgedrängt, zieht sich die Division über den Rhein
zurück und gerät schließlich in den Harz. Dort hauptsächlich gegen die 8th
US-Armored Division im Einsatz gerät Kokott am 22.04.1945 in amerikanische
Gefangenschaft, aus der er im Juni 1947 entlassen wird.
Heinz Kokott, ein Schwager Heinrich Himmlers, verstarb am 29.05.1976 in Hamburg.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fahnenjunker |
01.10.1918 |
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Dienstauszeichnung IV. Klasse |
??? |
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Fähnrich |
??.??.1921 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
21.05.1940 |
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Oberfähnrich |
??.??.1922 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
24.06.1940 |
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Leutnant |
01.02.1923 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
15.12.1941 |
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Oberleutnant |
??.02.1928 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
31.07.1942 |
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Hauptmann |
01.05.1934 (37) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
17.03.1943 |
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Major |
??.01.1939 |
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Oberstleutnant |
01.10.1941 |
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Oberst |
01.04.1942 |
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Generalmajor |
01.01.1945 |
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EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Quelle:
Anlage zum KTB des Korps Scheele , BA-MA Freiburg
Buchhinweise:
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