|


Ritterkreuzträger August "Aute" Koch
Hauptmann, Infanterie

 
August Koch wurde am 14.05.1914 in
Sondershausen geboren, wo er nach seinem Abitur eine Ausbildung bei den
Stadtwerken absolvierte.
Nach seiner Ausbildung tritt er dem Infanterieregiment 12 in Magdeburg bei und
wird dort Berufssoldat.
Von 1935 bis 1939 ist er Unteroffizier im Infanterie-Regiment 49 in Breslau
und wird am 01.01.1939 zur Infanterieschule nach Dresden abkommandiert.
Nach Absolvierung der Kriegsschule kommt er als Leutnant zum
Infanterieregiment 50 nach Landsberg an der Warthe.
Er nimmt nun am Polen-, Frankreich und Russlandfeldzug teil, wo er zuletzt
Führer einer Vorausabteilung zum Kaukasus an den Terek ist.
Nach einer Verwundung befindet er sich bis 1943 im Lazarett in Orshonikidse im
Kaukasus. Danach folgt die Verwendung als Hauptmann und Taktiklehrer an der
Fahnenjunkerschule V in Posen. Dort wird er im Januar 1945 Führer einer
Kampfgruppe der Schule, mit der er den Angriff der russischen Angriffsspitzen
verzögert und bei der Verteidigung der Festung tatkräftig mithalf. Dafür
erhielt er am 20.02.1945 das Ritterkreuz.
Nach der Übergabe der Festung bricht er in Richtung Oder aus, wo er jedoch
schwer verwundet in russische Gefangenschaft geriet.
Im März 1946 wird er aus der Gefangenschaft entlassen und kehrt nach
Sondershausen in Thüringen zurück. Dort wird er zum Straßenbauer im
väterlichen Betrieb umgeschult und beginnt ein Studium an der Hochschule für
Bauwesen in Weimar. Nach dem Abschluss als Diplom-Architekt doziert er am
Lehrstuhl für Baukonstruktionen und ist zuletzt Lehrer im Hochschuldienst.
Mit 70 Jahren ging er in den wohlverdienten Ruhestand. Nach der Wende 1989
wird er ehrenamtlicher Berater in einem Baubetrieb für Denkmalspflege.
August Koch starb am 06.01.2003 in Weimar.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
|