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Ritterkreuzträger Heinrich Georg Ferdinand Kreipe
Generalmajor

27.06.194001.06.194029.07.194201.03.1935unbekannt ob erhalten, erfüllt aber die Verleihungskriterien

                                                          25.05.191827.06.191604.02.1921

Heinrich Kreipe wurde am 05.06.1895 in Niederspier Kreis Sondershausen in Thüringen als Sohn eines Pastors geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung an der Volksschule in Niederspier, der Lateinschule in Greussen und dem Gymnasium in Sondershausen und trat am 11.08.1914 als Kriegsfreiwilliger dem Ersatz-Bataillon des 1. Thüringischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 19 bei., von wo aus er am 12.10.1914 zum 2. Ostpreußischen Feld-Artillerie-Regiment Nr.. 52 versetzt wurde.
Am 05.06.1915 erfolgte die Versetzung zum Rekruten-Depot des XXVI. Reserve-Korps und am 05.07.1915 die Versetzung zum 237 Reserve-Infanterie-Regiment.
Nach der Versetzung zum 29. Reserve-Ersatz-Infanterie-Regiment wird er am 01.09.1915 zum Offiziersanwärter-Lehrgang im Sennelager kommandiert und kehrt am 28.01.1916 an die Front zurück. Hier wird er am 05.09.1916 Adjutant des I. Bataillons des Reserve-Infanterie-Regiments 237.
Ab dem 04.2.1916 gehörte er zur 3. MG-Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments 237 und wird am 01.01.1917 zur MG-Schule nach Solesines kommandiert.
Bereits im Dezember 1915 war er zum Leutnant der Reserve im Reserve-Infanterie-Regiment 237 befördert worden und kommt am 22.04.1917 zur 1. MG-Kompanie des 3. Thüringischen-Infanterie-Regiments Nr. 71. 1917 wird er hier aktiver Offizier.
Am 03.07.1917 wird er Führer der 2. MG-Kompanie im Infanterie-Regiment 71 und übernimmt am 10.11.1917 den gleichen Posten in der 3. MG-Kompanie. Diese übernimmt er am 01.02.1918 und kommt dann in den Stab des Infanterie-Regiments 71.
Nach Kriegsende tritt er am 18.02.1919 dem Freikorps Hessen-Thüringen-Waldeck bei und wird am 01.10.1919 zum I. Bataillon des Reichswehr-Infanterie-Regiments 21 der Reichswehr-Brigade 11 versetzt.
Vom 23.11.1919 bis zum 28.01.1920 gehörte er zur Sportertüchtigunkschule Wünsdorf und wurde dann Chef der 2. MG-Kompanie des Reichswehr-Infanterie-Regiments 21. Am 18.12.1920 wird er zum 15. Infanterie-Regiment versetzt und am 15.01.1921 folgte die Kommandierung zum 5. Transport-Bataillon um dort als Fahrlehrer ausgebildet zu werden. Außerdem wird er vom 01.10.1923 bis zum 31.03.1924 zum Reitlehrer beim 16. Gebirgs-Reiter-Regiment ausgebildet. Dem schloss sich die Kommandierung an die Infanterieschule an.
Am 01.10.1927 wird er  Adjutant des II. Bataillons des 15. Infanterieregiments und am 01.07.1929 Chef der 8. Kompanie wo er am 01.02.1930 zum Hauptmann befördert.
Nach der Kommandierung zur Waffenschule nach Döberitz kommandiert wurde kommt er am 01.10.1934 zum I. Bataillon des Infanterie-Regiments "Kassel" und wird schließlich am 24.04.1935 Lehrer an der Infanterieschule Döberitz.
Am 01.10.1935 wird er Lehrer an der Kriegsschule in Hannover und wird am 01.10.1938 zum Oberstleutnant befördert.
Mit Kriegsbeginn erhält er das Kommando über das Infanterieregiment 209 der 58. Infanteriedivision. Mit diesem nimmt er am Frankreichfeldzug teil und marschiert in Russland im Bereich der Heeresgruppe Nord ein. Bereits am 13.10.1941 erhält er das Ritterkreuz.
 Am 12.09.1941 nimmt sein Regiment Krasnoje Selo und Urizk, nur 10 km vom Zentrum Leningrads entfernt.
Mit Beginn des neuen Jahres ist sein Regiment schweren Angriffen im Wolchow-Raum ausgesetzt.
Am 01.05.1942 erfolgte die Versetzung zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 209 und am 04.06.1942 die Versetzung in die Führerreserve des OKH. Während dieser Zeit wird er am 25.07.1942 zunächst als Kommandeur der Schule I für Offiziersanwärter nach Dresden kommandiert und übernimmt diese am 05.08.1942.
Am 21.01.9143 kommt er wieder in die Führerreserve und wird am 18.03.1943 Chef der 2. Abteilung des Heeres-Personalamtes.
Am 15.06.1943 erhält er das Kommando der 79. Infanteriedivision, nachdem diese nach der Vernichtung in Stalingrad neu aufgestellt wurde. Mit dieser kämpft er am Kuban und setzt zur Halbinsel Kertsch über.
Am 25.10.1943 wird er erneut in die Führerreserve versetzt und wird am 01.03.1944 Kommandeur der 22. Infanteriedivision auf Kreta.
Hier wird er am 26.04.1944 durch britische Kommandoeinheiten entführt und verbringt die Zeit bis 1947 in Gefangenschaft. In dieser Zeit wird er in ein Lager nach Calgary/Kanada verbracht und kehrt ins Lager Island Farm Special Camp 11 nach England zurück, wo er im Hospital Camp 99 aufgrund seiner Diabetes behandelt wird.
Heinrich Kreipe starb am 14.06.1976.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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