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245. Eichenlaubträger Ernst Kruse
Leutnant, Panzergrenadiere

19.01.1942 als Feldwebel und Zugführer in der 7. Kompanie des Schützen-Regiments 3

Ernst Kruse wurde am 01.10.1915 in Egeln, Krs. Wanzleben/Magdeburg geboren. Im Oktober 1915, als die Kriegsfurie auf den Schlachtfeldern Europas bereits Hunderttausende von Menschen verschlungen hatte, war Ernst Kruse zur Welt gekommen. Er wuchs in eine Zeit hinein, die 1918 die Niederlage des Kaiserreiches brachte und nach Hitlers "Machtergreifung" jene Epoche nationaler Euphorie, die fortan auch sein Schicksal bestimmen sollte.
Er kommt nach seiner militärischen Grundausbildung zum Schützen-Regiment 3, der 3. Panzerdivision.
Am 22.Juni 1941 war er einer unter den Millionen Feldgrauen, die den Auftrag erhalten hatten, den "Blitzfeldzügen" in Polen und im Westen nun einen Sieg über die Sowjetunion folgen zu lassen. Doch in den kommenden Schlachten zerrannen viele Ideale bald fast in dem gleichen Maße, wie die Reihen sich lichteten. Während der anschließenden Kämpfe erhielt er am 19.01.1942, als Feldwebel und Zugführer in der 7. Kompanie des Schützen-Regiments 3, das Deutsche Kreuz in Gold.
Im Sommer 1942 mit seiner Division in den Kaukasus vorstoßend, erhält er am 06.10.1942 als Oberfeldwebel und Zugführer in der 7. Kompanie des nunmehrigen Panzergrenadier-Regiments 3 das Ritterkreuz.
Einen Frontalltag wie noch nie zuvor hatte die Truppen des Ostheeres aufgenommen. Es war ein Martyrium mit unsäglichen Leiden und Schrecknissen in der stetigen Nähe des Todes, wo der Kampf um das eigene Leben und das der Kameraden schließlich alleine noch jegliches Handeln bestimmte und manche zu unvorstellbaren Taten befähigte. So erhielt Kruse am 17.05.1943, als Oberfeldwebel und Zugführer in der 7. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 3, das 245. Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Er gehörte somit nicht nur zu den höchstdekorierten Soldaten seiner Division, sondern des gesamten Heeres.
Als Offiziersanwärter, sprich Oberfähnrich, und Ordonnanzoffizier des II. Bataillons des Panzergrenadier-Regiments 3 trifft ihn am 15.10.1944 am Narew bei Serock die tödliche Kugel. Sein Grab befindet sich in Ozbanice am Narew.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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