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Ritterkreuzträger Kurt Kühme
Major, Sturmgeschütztruppe

06.03.194218.06.194026.09.1939

Kurt Kühme wurde am 03.10.1910 in Berlin geboren und trat am 01.10.1932 dem Artillerie-Regiment 4 bei, wo er am 20.04.1934 zum Leutnant befördert und im Jahre 1938, als Oberleutnant, seit dem 01.04.1937,  zum Chef der 5. Batterie ernannt wurde.
Am 01.09.1939 wechselte Kühme in die gemischte Artillerie-Abteilung (mot.) 400 und wurde am 01.01.1940 zum Hauptmann befördert und gleichzeitig zum Chef der 1. Batterie ernannt, nachdem er am Polenfeldzug teilgenommen hatte.
Am 01.03.1943 wechselt er zur IV. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) 2 nach Jüterbog, bzw. am 01.08.1943 zur Sturmgeschütz-Abteilung 280, deren Kommando er am 17.01.1944 übernimmt. Am 14.02.1944 erhält die Abteilung die neue Bezeichnung "Brigade". Kühme hatte bis hierhin am Feldzug gegen Frankreich, auf dem Balkan und gegen Russland teilgenommen.
Nach, bisher nicht bestätigtem, Einsatz in Mittelrussland, wird die Brigade in Dänemark aufgefrischt, wo Kühme, am 01.08.1944 zum Major befördert wird, und im September 1944 zur 15. Armee in die Niederlande verlegt. Mit Einsetzen der Luftlandungen der Alliierten, wird die Brigade der 1. Fallschirm-Armee unterstellte und dort im Rahmen der Kampfgruppe Walter eingesetzt. Dieser Kampfgruppe gelingt es die Ortschaft Vechel an der Nachschubstrasse des Gegners, über Eindhoven nach Nijmwegen, einzuschließen. Für diesen Einsatz erhielt Major Kurt Kühme am 09.12.1944 das Ritterkreuz, nachdem dieses durch die 9. SS-Panzerdivision "Hohenstauffen" vorgeschlagen wurde. Es ist anzunehmen das Kühme bei diesen Kämpfen verwundet und im Oktober durch Hauptmann Fritz Sebald abgelöst wurde.
Kurt Kühme wird am 01.02.1945 in die Führerreserve versetzt und geriet im Mai 1945 in Kurland in russische Gefangenschaft aus der
er nach über 10 Jahre am 17.12.1955 in die Bundesrepublik Deutschland (Lager Friedland) entlassen wurde. Gleich zu Anfang der neuen Bundeswehr, trat er in diese ein.
Zur ersten Ausbildung kam er (Major der Panzertruppe) nach Munsterlager. Danach hatte er verschiedene Dienstposten in Amberg und Regensburg. Nach seiner Tätigkeit als Taktiklehrer an der HOS I in Hannover übernahm er, zwischenzeitlich zum Oberstleutnant befördert, ein PzBtl in Nienburg /Langendamm. Eine Zeit war er bei der Bundeswehrerprobungsstelle in Meppen.
Zuletzt war Kurt Kühme KorpsVerkehrOffizier beim  I. (GE) Korps in Münster /Westf. wo er als Oberstleutnant 1967 in Pension ging. Er zog nach Bad Aibling und starb am 18.04.1978 in Rosenheim.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 20.04.1934 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Oberleutnant 01.04.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Hauptmann 01.01.1940 Deutsches Kreuz in Gold 28.02.1942
Major 01.08.1944 Allgemeines Sturmabzeichen ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 09.12.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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