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Ritterkreuzträger Kurt Kühme
Major, Sturmgeschütztruppe

   
Kurt Kühme wurde am 03.10.1910 in Berlin geboren und trat
am 01.10.1932 dem Artillerie-Regiment 4 bei, wo er am 20.04.1934 zum Leutnant
befördert und im Jahre 1938, als Oberleutnant, seit dem 01.04.1937, zum
Chef der 5. Batterie ernannt wurde.
Am 01.09.1939 wechselte Kühme in die gemischte Artillerie-Abteilung (mot.) 400
und wurde am 01.01.1940 zum Hauptmann befördert und gleichzeitig zum Chef der 1.
Batterie ernannt, nachdem er am Polenfeldzug teilgenommen hatte.
Am 01.03.1943 wechselt er zur IV. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.)
2 nach Jüterbog, bzw. am 01.08.1943 zur Sturmgeschütz-Abteilung 280, deren
Kommando er am 17.01.1944 übernimmt. Am 14.02.1944 erhält die Abteilung die neue
Bezeichnung "Brigade". Kühme hatte bis hierhin am Feldzug gegen
Frankreich, auf dem Balkan und gegen Russland teilgenommen.
Nach, bisher nicht bestätigtem, Einsatz in Mittelrussland, wird die Brigade in
Dänemark aufgefrischt, wo Kühme, am 01.08.1944 zum Major befördert wird, und im
September 1944 zur 15. Armee in die Niederlande verlegt. Mit Einsetzen der
Luftlandungen der Alliierten, wird die Brigade der 1. Fallschirm-Armee
unterstellte und dort im Rahmen der Kampfgruppe Walter eingesetzt. Dieser
Kampfgruppe gelingt es die Ortschaft Vechel an der Nachschubstrasse des Gegners,
über Eindhoven nach Nijmwegen, einzuschließen. Für diesen Einsatz erhielt Major
Kurt Kühme am 09.12.1944 das Ritterkreuz, nachdem dieses durch die 9.
SS-Panzerdivision "Hohenstauffen" vorgeschlagen wurde. Es ist anzunehmen
das Kühme bei diesen Kämpfen verwundet und im Oktober durch Hauptmann Fritz
Sebald abgelöst wurde.
Kurt
Kühme wird am 01.02.1945 in die Führerreserve versetzt und
geriet im Mai 1945 in Kurland in russische
Gefangenschaft aus der er nach über
10 Jahre am 17.12.1955 in die Bundesrepublik Deutschland (Lager Friedland)
entlassen wurde. Gleich zu Anfang der neuen Bundeswehr, trat er in diese ein.
Zur ersten Ausbildung kam er (Major der Panzertruppe) nach Munsterlager. Danach
hatte er verschiedene Dienstposten in Amberg und Regensburg. Nach seiner
Tätigkeit als Taktiklehrer an der HOS I in Hannover übernahm er,
zwischenzeitlich zum Oberstleutnant befördert, ein PzBtl in Nienburg
/Langendamm. Eine Zeit war er bei der Bundeswehrerprobungsstelle in Meppen.
Zuletzt war Kurt Kühme KorpsVerkehrOffizier beim I. (GE) Korps in Münster /Westf.
wo er als Oberstleutnant 1967 in Pension ging. Er zog nach Bad Aibling und starb
am 18.04.1978 in Rosenheim.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
20.04.1934 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Oberleutnant |
01.04.1937 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Hauptmann |
01.01.1940 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
28.02.1942 |
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Major |
01.08.1944 |
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Allgemeines Sturmabzeichen |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
09.12.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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