Max Kurze wurde am 22.06.1911 in Dortmund geboren.
Sein militärischer Werdegang liegt bisher leider im Dunkeln.
Höchstwahrscheinlich begann seine militärische Karriere bei der
Panzerjäger-Abteilung 26. Weiterhin bekleidete er im "zivilen" Leben
den Posten eines SA-Führers.
Kurze kommandierte die Panzerjäger-Abteilung 187, im Rahmen der
87. Infanterie-Division, bei den Kämpfen des
II. Armeekorps im Raum Dorpat. Zwischen dem 16. und 23.08.1944
vernichtete die Division insgesamt 41 Panzer-Fahrzeuge. Die
Panzerjäger-Abteilung 187 unter Max Kurze hatte dabei den entscheidenden
Anteil. Kurze gelang es durch geschickte Zusammenführung aller
Panzerabwehrwaffen der Division, durch hohen persönlichen Einsatz und durch
hervorragende taktische Führung im Angriff und in der Abwehr, stets
entscheidend in die Brennpunkte der Abwehrkämpfe einzugreifen und schuf
damit die Grundlage zum Erfolg.
Dafür wird Kurze als Major der Reserve und Kommandeur der
Panzerjäger-Abteilung 187 am 20.09.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Anlässlich der Erfolge der gesamten Abteilung wird Kurze am 21.09.1944 im
Wehrmachtsbericht genannt:
"Bei der Bekämpfung feindlicher Panzer
zeichnete sich die
Panzerjäger-Abteilung 187 unter Führung von Major
Kurze besonders aus."
Kurz danach, am 21.09.1944 wird er verwundet und in
ein Lazarett verlegt.
Max Kurze überlebte den Krieg und verstarb am
25.11.1997 in Dortmund.