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348. Eichenlaubträger Willy Langkeit
Generalmajor, Panzertruppe

Willy Langkeit wurde am 02.06.1907 in Schuchten, Kreis Treuburg in Ostpreußen geboren und trat am 01.10.1924 der Reichswehr bei, wo er bis zum 01.09.1934 der Kraftfahr-Abteilung 1 in Königsberg bzw. Allenstein angehörte, um dann am 01.09.1934 den Posten eines Kompaniechefs bei der Panzerjäger-Abteilung "Allenstein" übernahm.
Im April 1934 bis zum 01.10.1935 übernahm Langkeit die Leitung der Unterführer-Lehrgänge der Panzerabwehrtruppe beim Wehrkreiskommando I und dann den Posten eines Kompaniechefs bei der Panzerjäger-Abteilung 1.
Am 01.11.1938 wechselt er als Chef der 8. Kompanie zum Panzer-Regiment 36 nach Schweinfurt mit der er am Polen-, West- und Ost-Feldzug teilnimmt. Am 01.11.1942 übernimmt Langkeit das Kommando über die II. Abteilung des Regiments. Als Major und Kommandeur dieser Abteilung 36 erhielt er am 09.12.1942 das Ritterkreuz.
Am 01.09.1942 zum Kommandeur des Regiments ernannt, übernimmt er am 01.03.1944 das Kommando über das Panzer-Regiments "Großdeutschland" und wird am 15.10.1944 von Bruno Kahl abgelöst. Als Kommandeur des Panzer-Regiments 36 erhält er am 07.12.1943 das 384. Eichenlaub zum Ritterkreuz. Langkeit hatte mit dem Panzer-Regiment 36 an der Schlacht um Stalingrad teilgenommen und war dort eingekesselt worden. Gegen Ende der Kämpfe um die Stadt wird er ausgeflogen.
Langkeit wechselte ab dem 15.10.1944 als Kommandeur zur Ersatz-Brigade "Großdeutschland". Im Januar 1945 bildete die Ersatz-Brigade "Großdeutschland" starke Kampfgruppen, um flexibler im Kampf zu sein. Darunter befand sich die Kampfgruppe Langkeit, die den Namen ihres Kommandeurs trug. Die Kampfgruppe wurde größtenteils aus der Korps-Ersatz-Brigade gebildet. Sie hatte eine Stärke von etwa 4.750 Mann und war ausgerüstet mit Jagdpanzern und Panzerartillerie.
Die Kampfgruppe sollte das eingeschlossene V. SS-Gebirgs-Korps unter Friedrich Wilhelm Krüger entsetzen und wurde in Richtung Sternberg gesendet. Im Raum Pinnow konnte man den Kontakt zu den eingeschlossenen SS-Einheiten herstellen. Nach verschiedenen Kämpfen im Raum Reppen-Frankfurt stieß man durch die russischen Kampftruppen auf die eigenen Linien. Die Kampfgruppe wurde im Raum Cottbus aufgerüstet und zur Panzergrenadier-Division "Kurmark" umgebaut. Nach verschiedenen Anwehrschlachten an der Oder wurde die Panzer-Division bis nach Halbe gedrängt. Nur wenige Soldaten der Division erreichten die amerikanischen Linien, darunter auch Langkeit der vom 05.05.1945 zunächst in amerikanische Gefangenschaft und vom 22.05.1945 bis zum 08.07.1947 in britische Gefangenschaft geriet.
Nach dem Krieg trat Langkeit am 01.06.1951 dem Bundesgrenzschutz bei  und übernahm bis 1954 zunächst eine Abteilung des Bundesgrenzschutz-Kommandos in Lübeck und ist dann bis zum 01.04.1958 Kommandeur der Bundesgrenzschutz-Gruppe "Nord". Danach bis zum 30.06.1967 Kommandeur des Grenzschutzkommandos "Küste", wird er am 30.06.1967 in den Ruhestand verabschiedet. Als im Jahr 1967 der Bundeskanzler Konrad Adenauer starb, stellt unter anderem auch Langkeit die Ehrenwache.
Willy Langkeit starb am 27.10.1969 in Bad Bramstedt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier 01.06.1930 348. Eichenlaub zum Ritterkreuz 07.12.1943
Feldwebel 01.04.1933 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

09.12.1942

Leutnant 00.00.1934 Eisernes Kreuz II. Klasse 00.00.1939
Oberleutnant 00.00.1934 Eisernes Kreuz I. Klasse 01.08.1940
Hauptmann 01.01.1938 Deutsches Kreuz in Gold 01.07.1942
Major 01.01.1942 Panzerkampf-Abzeichen in Silber ???
Oberstleutnant 01.12.1942 Panzerkampf-Abzeichen Stufe II. ???
Oberst 01.12.1943 Panzerkampf-Abzeichen Stufe III. ???
Generalmajor 20.04.1945 Panzerkampf-Abzeichen Stufe IV. ???
Major (BGS) 01.06.1951 Panzerkampf-Abzeichen Stufe V. 00.00.1945
Oberstleutnant (BGS) 01.07.1953 138. Orden König Michael der Tapfere 3. Klasse, durch kgl. Dekret Nr. 1072 30.05.1944
Oberst (BGS) ???
Brigadegeneral (BGS) 00.01.1965

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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