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856. Eichenlaubträger Hanns Laengenfelder
Generalmajor

 
Hans Laengenfelder wurde am 8. Februar 1903
in Nürnberg geboren und trat 1923 in das Infanterie-Regiment 21 der Reichswehr
ein.
Während des Zweiten Weltkrieges war Laengenfelder zunächst im Polen- und
Frankreichfeldzug eingesetzt und kämpfte ab 1941 an der Ostfront.
Im Dezember 1941 wurde er Kommandeur des I./Grenadier-Regiment 106 und ein
Jahr später als Oberstleutnant Chef des Grenadier-Regiments 106. Als solcher
erhielt er, als Oberstleutnant, am 21. Oktober 1943 für wiederholt
bewiesene persönliche Tapferkeit sowie für die Leistungen seiner Soldaten bei
den Kämpfen an Donez und Dnjepr das Ritterkreuz verliehen.
Ende Juli 1944 kam Laengenfelder zur Führer-Reserve des Oberkommandos des
Heeres, wo er im September und Oktober an einem Divisionsführer-Lehrgang
teilnahm. Anschließend wurde er Kommandeur der
15. Infanterie-Division. Mit dieser Division bewährte er sich bei den
Abwehrkämpfen in Ungarn, wofür er am 30. April 1945 als Generalmajor das
Eichenlaub erhielt.
Ab Kriegsende bis 1955 befand er sich in russischer Kriegsgefangenschaft.
Hanns Laengenfelder starb am 18. Juli 1982 in Nürnberg.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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