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Ritterkreuzträger Helmut Lambach
Hauptmann, Infanterie

Helmut Lambach wurde am 14.01.1918 in Bürdingen/Ostpreußen geboren.
Nach dem Abitur und der Ausbildung zum Forstbeamten leistete er seinen Wehrdienst von 1936 bis 1938 bei der 11. Jägerkompanie des Infanterieregiments 15 in Kassel ab.
Im Jahre 1939 wieder zur Wehrmacht einberufen, nahm er mit der 11. Kompanie des Infanterieregiments 88, der 15. Infanteriedivision, am Westfeldzug teil.
In Russland war Lambach beim Vormarsch in Richtung Moskau eingesetzt.
Während einer Kommandierung zur Kriegsschule wurde er im Oktober 1942 zum Oberleutnant der Reserve befördert.
Nach Auffrischung der Division in Frankreich wurde sie nun in der Ukraine, am Don und am Donezk eingesetzt.
Im Oktober 1943 wurde Lambach zum Oberleutnant befördert und erhielt am 16.01.1944 das Deutsche Kreuz in Gold.
Bei den Kämpfen am 14.01.1944 nordwestlich von Kriwoi Rog zeichnete er sich mit seiner von ihm kommandierten 11. Kompanie besonders aus und wurde daraufhin am 30.09.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bei diesen Abwehrkämpfen wurden 5 feindliche Panzer durch Nahkampf vernichtet und ein sowjetischer Einbruch mit Panzern und Infanterie vereitelt.
Anfang April 1945 befehligte Lambach das I. Bataillon des Grenadierregiments 88 als er zum sechsten mal verwundet wurde und das Kriegsende im Lazarett in Zwickau erlebte.
Helmut Lambach starb am 29.06.2000 in Fulda.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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