Gerhard
Lemcke wurde am 23. Januar 1913 in Stettin als Sohn eines Rechtsanwalts
geboren.
Am 4. April 1934 trat er als Grenadier und Fahnenjunker der 1. Kompanie des 5.
Infanterie-Regiments in Stettin bei.
Ab dem 1.
April 1936 diente er beim Infanterie-Regiment 48 und wurde am 20. April 1936
zum Leutnant befördert. Am 1. April 1939 erfolgte die Beförderung zum
Oberleutnant, Lemcke wurde daraufhin Chef der 12. Kompanie im
Infanterie-Regiment 27.
Am 1. April
1942 kam er mit der Beförderung zum Hauptmann zurück zum Infanterie-Regiment
48. Hier erreichte ihn am 1. Juli 1943 dann auch die Beförderung zum Major.
Als Kommandeur des II. Bataillons im Infanterie-Regiment 48 wurde Gerhard
Lemcke am 24. Juni 1943 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Nach der
Beförderung zum Oberstleutnant am 9. November 1944 wurde Lemcke Kommandeur des
Grenadier-Regiment 89. An der Spitze seines Regiments bewährte er sich im
Einsatz an der Westfront erneut, so daß ihm am 12. Januar 1945 das Ritterkreuz
des Eisernen Kreuzes verliehen wurde.
Am 14. April
1945 geriet Lemcke in amerikanische Gefangenschaft, die für ihn nur wenige
Wochen dauern sollte.
Gerhard Lemcke verstarb am 19. Mai 2004 in Hude.