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Ritterkreuzträger Hans-Joachim Löser
Oberst, Infanterie

Hans-Joachim Löser wurde am 04.04.1918.
Im 2. Weltkrieg gehörte er der Berlin-Brandenburgischen 76. Infanterie-Division an. Mit ihr nahm Löser am Frankreichfeldzug, am Balkanfeldzug und am Russlandfeldzug teil.
Dort gelangt er mit der Division bis nach Stalingrad. Bei Kalatsch und in der Nordriegelstellung zwischen Don und Wolga führt er bei den schweren Kämpfen das Füsilier-Regiment 230 an.
Für die Verteidigung des Hauptverbands-Platzes in Rossoschka erhielt Löser am 20.01.1943 das Ritterkreuz. Bereits einen Tag später wird er schwer verwundet und mit einer der letzten Maschinen aus Stalingrad ausgeflogen.
Nach dem krieg tritt er 1956 in die Bundeswehr ein und übernimmt später den befehl über die 1. Panzerdivision. In der Funktion als Kommandeur dieser Division lässt er einen Gedenkstein für seine gefallenen Kameraden der 76. Infanterie-Division aufstellen. Als die 42. Panzerbrigade die Traditionspflege der 76. Division übernahm, wurde der Gedenkstein von Hannover nach Potsdam-Eiche umgesetzt.
Im Jahre 1974 wurde Löser aus der Bundeswehr verabschiedet und so widmete er sich der Arbeit an der Divisionsgeschichte der 76. Infanterie-Division "Bittere Pflicht", die 1983 mit anderen Chronisten veröffentlichte.
Weiterhin kümmerte er sich um den Kontakt und um die Zusammenarbeit mit ehemaligen Gegnern aus Frankreich und Russland.
Hans-Joachim Löser starb am 17.02.2001 in Sachrang.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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