Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

467. Eichenlaubträger Erich Lorenz
Oberst der Reserve, Grenadiere

26.09.194125.08.194115.02.1945

Erich Lorenz wurde am 31.08.1905 in Wattenscheid geboren.
Am 03.10.1943 wurde das I. Bataillon des Grenadier-Regiments, unter dem Kommando von Major der Reserve Lorenz, am Wolchow von der 53. Stoßbrigade und einem automatischen Bataillon angegriffen. Das Bataillon, im Raum Lesno und Selenzy, wehrte bis zum 05.10. sämtliche Angriffe ab, wobei der Kommandeur immer in vorderster Reihe zu finden war. So führte er in der Nacht vom 03. auf den 04.10. persönlich einen Stoßtrupp zur Entlastung des Stützpunktes "Salzburg", nordostwärts von Lesno.
Als am 06.10.1943 der Gegner erneut vor dem gesamten Bataillon zum Angriff überging, wurde Lorenz durch einen Granateinschlag halb verschüttet. Ein Einbruch des Gegners in den eigenen Graben konnte dennoch abgeriegelt werden. Die 3. Kompanie des Bataillons konnte die Stellung am "Handtuchwald" ostwärts Selenzy halten, nur der Stützpunkt "Salzburg" musste am 09.10.1943 aufgegeben werden.
Für den Abwehrerfolg seines Bataillons erhielt Lorenz, stellvertretend für seine Soldaten, am 14.11.1943 das 2326. Ritterkreuz des Heeres und der Waffen-SS, das Ritterkreuz.
Nachdem Lorenz im Frühjahr 1944, als Oberstleutnant der Reserve, die Führung des Grenadier-Regiments 287 übernahm, wurde das Regiment am 12.03.1944 zum Schutz der Ostflanke des XXVIII. Armeekorps in den Raum Tiranowka verlegt. Der Gegner hatte im März 1944 einen Brückenkopf auf dem Südufer des Bug im Raum Tereschewzy gebildet und bedrohte damit den wichtigen Übergang des Korps über den Bug im Raum Proskurow.
Gleichzeitig übernahm das Regiment die Sicherung für die Bereitstellungen von Teilen der 6., 19. Panzerdivision und 2. SS-Panzerdivision "Das Reich". In diese Bereitstellungen brach nun ein gegnerischer Nachtangriff. Lorenz setzte sofort seinen Pionierzug zum Gegenangriff an und ging mit seinem bewährten "Hurra" im Nahkampf vor. Der Gegner war so überrascht, das weitere Gegenangriffe angesetzt werden konnten. Das Regiment Lorenz drängte den Gegner bis über die Höhen ostwärts von ´Tiranowka zurück und hielt diese Stellung, bis am nächsten Morgen der eigene Panzerangriff über das Regiment begann. Durch den Einsatz des Regiments war eine schwere Krisenlage bereinigt worden.
Für das persönliche Eingreifen, sowie die Führungsstärke des Kommandeurs, wurde dieser am 04.05.1944 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.
Nach der Beförderung zum Oberst der Reserve, wird Lorenz noch zu den Schwertern zum Eichenlaub eingereicht, die er jedoch nicht mehr verliehen bekommt.
Erich Lorenz verstarb am 10.12.1984 in Bochum.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

Free counter and web stats