Eberhard von Mackensen wurde am 24.09.1889 in Bromberg geboren
und trat am 1.Oktober 1908 als Fahnenjunker zum XVII. Armeekorps nach
Danzig. Dort wurde er am 22.März 1910 zum Leutnant ernannt.
Am 25.Februar 1915 bekam Regimentsadjutant Mackensen, seine Beförderung zum
Oberleutnant. Ein halbes Jahr später wurde er verwundet und kam danach als
Ordonnanzoffizier zu einer Heeresgruppe. Hier rückte er am 20.Mai 1917 zum
Hauptmann auf. Bei Kriegsende war er im Stab der "Heeresgruppe Scholtz".
Nach dem Krieg ging er zum Regimentsstab des 5.Reiterregimentes nach Belgrad.
Etwas später übernahm er das Kommando über die 1.Eskadron des Regimentes.
1925 schickte man ihn zur Heerestransportabteilung des Truppenamtes, ins
Reichswehrministerium nach Berlin. 1926 kam er zum Generalstab des
Gruppenkommandos 1 in Berlin.
Am 1.Februar 1928 erhielt er die Beförderung zum Major und wurde zur
Heeresabteilung ( T 1 ) ins Truppenamt versetzt. 1930 kam er in den Stab der
1.Kavalleriedivision nach Frankfurt an die Oder. Hier erreichte ihn am
1.Oktober 1932 die Ernennung zum Oberstleutnant.
Ab dem 1.November 1933 war er Chef des Stabes der Kavallerieinspektion und
später beim Kavalleriekorps. Am 1.September 1934 rückte er zum Oberst auf.
Am 16.Juni 1935 ging er als Chef des Stabes, zum X. Armeekorps nach Hamburg.
Zwei Jahre später wurde Mackensen, Kommandeur der 1.Kavalleriebrigade in
Insterburg. Hier wurde er am 1.Januar 1938 zum Generalmajor ernannt. Im
Frühjahr 1939 kam er zum Heeresgruppenkommando 5 nach Wien. Dort wurde er am
1.Mai 1939,Chef des Stabes.
Ab dem 1.September 1939 war er dann als Chef des Stabes, bei der 14.Armee.
Seine Armee wurde etwas später, in die 12.Armee umbenannt. Mit ihr nahm er als
Generalleutnant ( 01.01.1940 ) am Westfeldzug teil. Nach seiner guten Leistung
im Westen, rückte er am 1.August 1940 zum General der Kavallerie auf.
Am 15.Januar 1941 kam er als Kommandierender General zum III. Armeekorps.
Später wurde dieses zum Panzerkorps umgeformt und er nahm mit ihm am
Russlandfeldzug teil.
Für seine Leistungen verlieh man ihm am 27.Juli 1941 das Ritterkreuz.
Am 22. November 1941 wurde er Befehlshaber der 1.Panzerarmee. Für seine
Kesselschlacht bei Charkow, wo er 128.607 Gefangene einbrachte, 417 Panzer,
827 Geschütze und über 1300 schwere Infanteriewaffen erbeutete, erhielt er am
26.Mai 1942 das Ritterkreuz mit Eichenlaub.
Am 6.Juni 1943 stieg er zum Generaloberst auf. Ab dem 5.November 1943 war er
dann, Oberbefehlshaber der 14.Armee in Italien, bis er am 5.Juni 1944 in den
Ruhestand geschickt wurde.
Nach dem Krieg wurde er am 6.Mai 1947 zum Tode verurteilt, Etwas später kam es
zu einer Urteilsänderung, nun wurde daraus eine 21jährige Haftstrafe. Am
2.Oktober 1952 wurde er freigelassen, weil sich Gegner, Freunde und der Papst
für ihn eingesetzt hatten.
Er ließ sich nun in Altmühlendorf in der Nähe von Nororf in Schleswig-Holstein
nieder, wo er am 19.Mai 1969 starb.