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Ritterkreuzträger Günther Marreck
Hauptmann der Reserve, Grenadiere

 
Günther Marreck wurde am 22.07.1914 in
Berlin geboren, wuchs jedoch Goldap bzw. Ostpreußen auf.
1934 leistete er in Ortelsburg seinen freiwilligen militärischen Grunddienst
im I. Jägerbataillon des Infanterie-Regiments 2 der 11. Infanteriedivision ab.
Nachdem er an zwei Reserveübungen teilnahm, wurde er bei Kriegsbeginn wieder
zu den Ortelsburger Jägern eingezogen.
Als Leutnant der Reserve und Zugführer nimmt er am Frankreichfeldzug teil.
Nach der Neuaufstellung der 126. Infanteriedivision im Herbst 1940 wird er zum
Infanterie-Regiment 422 versetzt, bei dem er bis 1944 weilte.
Als Bataillons-Adjutant, Regimentsadjutant, Kompaniechef und Bataillonsführer
nimmt er am Russlandfeldzug teil und verbringt das letzte halbe Kriegsjahr
beim Oberkommando des Heeres in Berlin. Somit nahm er an der Verteidigung
Berlins teil und brach am 02.05.1945 aus der Reichshauptstadt aus.
Am 15.04.1944 erhält Marreck das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes nachdem der
Gegner im Lugabrückenkopf gegen die Stellungen der Teile des
Grenadierregiments 422, welche am Bahnhof eingesetzt waren, die unter
dem Befehl des Hauptmanns Marreck standen, angriff. Die dünne
Verteidigungsfront ging auf einer Breite von 400 m verloren, so dass Marreck
mit den wenigen ihm verbliebenen Kameraden zum Gegenangriff überging. Im
Verlaufe dieser schweren Kämpfe zog sich der Gegner unter schwersten Verlusten
zurück.
Günther Marreck starb am 23.12.2002.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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