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Ritterkreuzträger Richard Metzger
Major, Infanterie/Bewährungstruppe

     
Richard Metzger wurde 1912 geboren und trat
als 17jähriger im Jahre 1929 der Reichswehr bei.
Seine Ausbildung erhielt er bei den Goslarer Jägern unter dem
Bataillonskommandeur Rommel.
Nach der Teilnahme am Westfeldzug nimmer er am Krieg gegen die Sowjetunion
teil und wird dort erster Kommandeur des Infanterie-Bataillon 561 z.b.V. .
Sein Bataillon war die letzte deutsche Einheit, die südlich des Lagoga-Sees
auf den Ssinjawino-Höhen einen Sieg erringen konnte. Zu jener Zeit stand das
Bataillon unter dem Kommando der 28. Jägerdivision. Als Major und Kommandeur
dieser Einheit erhält er für diesen Einsatz, am 12.10.1943 das
Ritterkreuz.
Danach übernahm er zeitweise die Führung des Jäger-Regiments 49 bevor er nach
einer schweren Verwundung bei Nowgorod, beim Versuch des Ausbruches aus der
dortigen Einschließung, als Kommandeur seines Bataillons, im Januar
1944, nicht mehr geborgen werden konnte und so in sowjetische
Gefangenschaft fiel. Der IIa der 36. Infanteriedivision schrieb aufgrund der
Annahme das Metzger gefallen sei, einen entsprechenden Brief an Metzgers Frau.
Nach 12jähriger Kriegsgefangenschaft kehrt Metzger als einer der letzten 1955
heim und tritt 1956 in die Bundeswehr ein. Dort wird er nach Verwendungen als
Kommandeur und Stabsoffizier 1969 in den Ruhestand versetzt. Er erreichte in
der Bundeswehr den Rang eines Oberstleutnants.
Richard Metzger starb am 08.12.1982 in Wiesbaden.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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