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390. Eichenlaubträger Walter Möse
Oberfeldwebel, Jägertruppe

 
Walter Möse wurde am 30.09.1920 in
Weigelsdorf geboren.
Er meldete sich 1938 freiwillig zu den "Hirschberger Jägern" und erlitt
während eines Ski-Springens eine Wirbelsäuren Verletzung. Aufgrund dieser
Verletzung wurde er aus dem Wehrdienst entlassen. Er trainierte hart und
meldete sich mit Beginn des Russland-Feldzuges freiwillig an die Ostfront zu
seiner alten Einheit. Dort erwarb er sich beide Eisernen Kreuze, nahm an der
Elbrusbesteigung teil und wurde schwer am Bein verwundet. Nach Training mit
dem steifen Bein meldete er sich erneut zur Front.
Als Oberjäger und Zugführer in der 13. Kompanie des Jäger-Regiments 49 erhielt
er am 11.03.1943 das Ritterkreuz.
Fast ein Jahr später erhielt er am 10. Februar als Feldwebel und Zugführer
seiner Einheit das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Am 28.11.1944 ereilte diesem hervorragenden Soldaten und hoch anerkannten
Menschen der Soldatentod in Plauendorf bei Soldap in Ostpreussen. Der Sarg
dieses herausragenden Soldaten wurde mit eine von 6 Pferden bespannten Lafette
zum Soldatenfriedhof der 28. Jägerdivision bei Almental westlich Kruckau,
gefahren.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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