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Ritterkreuzträger Walter Christian Müller
Major, Panzerjäger

    
Walter Müller wurde am 22.11.1914 in
Weinsheim/Bad Kreuznach geboren und trat bereits 1934 als Freiwilliger der
Reichswehr bei. In der Wehrmacht wurde er Mitglied der Panzerjägertruppe und
nahm zunächst am Polenfeldzug teil.
Als Leutnant erhielt er während des Westfeldzuges das Eiserne Kreuz I. Klasse,
nachdem sein Pak-Zug 12 französische Panzer abschoss.
Mit Beginn des Russlandfeldzuges, fällt Müller immer wieder, bei zahlreichen
Abwehrschlachten durch persönliche Tapferkeit, ausgeprägte Führungsfähigkeit
und Umsicht, auf.
Nach dem Ende der Abwehrschlachten südlich des Ladoga-Sees wird er, als
Leutnant und Führer der 1. Kompanie der Panzerjäger-Abteilung 24, am
08.03.1942 im Ehrenblatt des Heeres genannt.
Nach seiner 5. Verwundung, ein Jahr später, erhält er als Hauptmann das
Verwundetenabzeichen in Gold.
Im Jahr 1944 wird er Kommandeur der Panzerjägerabteilung 389 und erhält als
Major am 17.07.1944 das Ritterkreuz, für das Bestehen der schweren Kämpfe bei
Polozk. Überreicht wurde es ihm nach seiner 6. Verwundung im Lazarett in
Rinteln.
Aufgrund wiederholter Tapferkeit erhält er im September 1944 das Deutsche
Kreuz in Gold.
Erneut verwundet gerät er im April 1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus
der er im September wieder entlassen wird.
Von 1959 bis 1971 war er Dezernatsleiter für den Bereich Panzerjäger im
Heeresamt der Bundeswehr und trat schließlich im März 1971 in den Ruhestand.
Walter Christian Müller starb am 22.09.2003 in Köln.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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