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147. Schwerterträger Hermann Niehoff
General der Infanterie

  
Hermann Niehoff wurde am 03. April 1897 in
Papenburg zur Welt. Nach Beendigung seiner Schulausbildung tritt er im Juni
1915 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment Herzog Ferdinand von
Braunschweig (Westfälische Nr. 8) Nr. 57 in Wesel ein. Ende Januar 1916 ist
er bereits Leutnant.
Nach dem Krieg wird er als Leutnant in die Reichswehr übernommen. Bedingt
durch die Wiedereinführung der Wehrpflicht 1935 ist er ab dem 01. August
1936 Major und ab Mai 1938 Kommandeur des I. Bataillons des
Infanterie-Regiments 39 in Düsseldorf.
Zu beginn des 2. Weltkrieges beim Infanterie-Ersatz-Regiment 211, wird er im
November 1939 Oberstleutnant und im Juni 1940 Kommandeur des
Infanterie-Regiments 464. Seit dem 01.04.1941 Oberst übernimmt er die in
Frankreich neu aufgestellte 371. Infanterie-Division. Weng später wird er
zum Generalmajor erhoben.
Nach einem Einsatz in Italien und auf dem Balkan, kommt die Division an die
Ostfront. Dort erhält der Kommandeur aufgrund persönlicher Tapferkeit das
Deutsche Kreuz in Gold. Für die Leistungen der gesamten Division erhält
Niehoff als Generalleutnant am 15.06.1944 das Ritterkreuz.
Anfang April 1945 übernimmt Niehoff den Befehl über die Festung Breslau,
gleichzeitig erhält er 764. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum
Ritterkreuz am 05.03.1945 für die umsichtige Führung der 371.
Infanteriedivision, welche zum Zeitpunkt der Verleihung den Raum
Ratibor-Cosel im Rahmen der 4. Panzerarmee verteidigte.
Am 05.03.1945 flog der General mit einer Ju-52 in die Stadt ein und übernahm
am 09.03.1945 das Kommando. Unter Niehoffs Führung hielt die Stadt bis zum
06. Mai, bis er dem Kapitulationsangebot der Sowjets Folge leistete und den
aussichtslosen Kampf beendete.
Niehoff wurde noch am 01.04.1945 zum General der Infanterie befördert und
erhielt die Schwerter zum Eichenlaub zwischen dem 20.04. und dem 29.04.1945.
Zusammen mit seinen Soldaten ging der General in sowjetische Gefangenschaft
aus der als einer der letzten im Oktober 1955 zurückkehrte.
Hermann Niehoff starb am 05.11.1980 in Riegsee/Bayern.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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