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Ritterkreuzträger Friedrich-Karl Nökel
Oberst, Panzertruppe

     
Friedrich-Karl Nökel wurde am 2.6.1917 in
Langenberg geboren, er trat Ende 1937 als ROA in das Panzerregiment 15
(Sagan/Schlesien) ein, als Panzerkommandant und Gruppenführer erlebte Nökel
den Einmarsch der
5. Panzerdivision
in das Sudetenland ( ... ), in die Tschechoslowakei ( ... ), den Angriff auf
Polen (1.9.1939) sowie als Feldwebel ROA im Panzer-Regiment 31, ebenfalls 5.
Panzerdivision, den Frankreichfeldzug (ab 10.5.1940).
Weitere Stationen des mittlerweile zum Leutnant beförderten und
zum Ordonnanzoffizier im Stab des Panzer-Regiments 31 ernannten Soldaten,
waren Einsätze in Jugoslawien, Griechenland und Rußland, wo ihm als Chef der
5./PR 31 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen wurde.
Am 1.8.1943 zum Hauptmann befördert, war Nökel Abteilungsführer
der II./Panzer-Regiment 31, in Würdigung der Verdienste seiner Einheit in den
Kämpfen um Kurland ist er am 17.9.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet
worden.
Im März 1945 bei den schweren Gefechten um Pillau verwundet,
erlebte Nökel das Kriegsende in einem dänischen Lazarett, 1956 trat er in die
Bundeswehr ein, war u.a. Kommandeur des Panzerbataillons 194 (Neumünster) und
des Heimatschutzkommandos 13 (Eutin) und zuletzt Oberst, er starb am
17.10.1998 in Neumünster.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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