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Ritterkreuzträger Dr. rer. pol. Walter
Paulus
Hauptmann der Reserve, Panzerjäger

  
Walter Paulus wurde am 02.01.1911 geboren.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges kam er als Feldwebel und
Reserve-Offiziers-Anwärter zur neuaufgestellten Panzerjäger-Abteilung 263 um
dort kurze Zeit später zum Leutnant befördert zu werden. Während des
Frankreichfeldzuges war er Zugführer und wurde hoch dekoriert.
Nach dem Soldatentod Oberleutnant Wagners übernahm Paulus am 27.10.1941 am
Narabrückenkopf, 70 km vor Moskau das Kommando über die 3. Kompanie der
Panzerjäger-Abteilung 263.
Die Division und mir ihr die Panzerjäger-Abteilung hielt sich bis zum Heiligen
Abend 1941 in diesem Raum auf und trat dann den beschwerlichen Rückzug an.
Am 15.02.1942 standen die Einheiten der Division bei Nowo Sukowa und Sukowa, 6
km westlich der Stadt Juchnow an der Rollbahn Roslawl - Moskau. Hier fand die
Absetzbewegung ihren Stillstand.
Hier griff der Gegner nun mit Panzern an und versuchte durch die Linien zu
brechen.
Leutnant Paulus hatte mit seiner Kompanie und unterstellten Infanterietruppen
die Aufgabe den ort Sukowa auf jeden fall zu halten.
Am 19. und 20.03.1942 knackten Leutnant Paulus und die Unteroffiziere Menk,
Nilges und Wilking vier feindliche Panzer auf der Dorfstrasse Sukowas im
Nahkampf. Der drohende Feindeinbruch konnte in der Folge abgewendet und
verhindert werden. Der Gegner versuchte noch 10 Tage lang einzubrechen, konnte
jedoch immer wieder abgeschlagen werden.
Leutnant Paulus erhielt für diese Abwehrleistung und seiner Verwundung am
22.03.1942 am 31.03.1942 das Ritterkreuz.
Nach seiner Ausheilung kehrte er nicht mehr zu seiner alten Einheit zurück
sondern nahm später am Endkampf um Berlin teil.
Nach dem Krieg arbeitete er als Oberstudiendirektor in Viersen
Dr. rer. pol. Walter Paulus starb am 13.01.1987.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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