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311. Eichenlaubträger Hans-Gotthard Pestke
Oberst, Infanterie

     
Hans-Gotthard Pestke wurde am 17.06.1914
geboren.
Er trat am 01.11.1938 beim Infanterie-Regiment 45 in die Wehrmacht ein und
wurde noch im selben Jahr aufgrund seines Einsatzes und seiner
Führungsqualitäten zum Leutnant befördert.
Als Oberleutnant und Chef der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 176 erhielt
er am 15.11.1941 das Ritterkreuz.
Nach verschiedenen Verwundungen erhielt er am 14.10.1943 als Major das
Eichenlaub.
Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1950 machte er seine
Meisterprüfung im Uhrmacherhandwerk und trat mit Gründung der Bundeswehr in
die selbige ein.
So wurde er im Jahre 1956 Logistiklehrer an der Sanitätsakademie in München,
G3op im Wehrbereichskommando I in Kiel (Major i. Generalstab), von 1957 bis
1959 Chef des Stabes der 1. Luftlandedivision in Esslingen (Oberstleutnant i.
G.), 1959 bis 1962 Hörsaalleiter und Lehrer für Truppenführung an der
Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, 1962 bis 1965 Kommandeur der
Fallschirm-Jäger-Brigade 25 in Calw (seit 1963 als Oberst, 1965 bis 1967
Lehrgruppenkommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg (Oberst
i.G.), 1967 bis 1972 Leiter der Studiengruppe des Heeres bei der
Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg als Oberst i.G., wo er unter
anderem für die Neubearbeitung der Heeresdienstvorschriften der 100-Serie
zuständig war.
Im Jahre 1972 wird er in den Ruhestand versetzt und erhält das
Bundesverdienstkreuz. Jetzt widmete er sich der Landsmannschaft Westpreußen
und erhält dafür die Westpreußen-Spange in Silber sowie das Ehrenzeichen in
Silber.
Eine seiner außergewöhnlichsten Auszeichnungen ist das Großoffizierskreuz des
Unabhängigkeitsordens Jordaniens, das er 1964 verleihen bekam.
Hans-Gotthard Pestke starb am 30.04.2001 in Celle.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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