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Ritterkreuzträger Dr. Georg Pfeiffer
General der Artillerie

   
 
Georg Pfeiffer wurde am 05.05.1890 in Wendessen/Wolfenbüttel geboren.
Über seinen militärischen Werdegang im 1. Weltkrieg und in der Zeit der
Reichswehr ist leider nichts bekannt.
Am 01.08.1936 zum Obersten befördert übernimmt er das Kommando über das
Artillerie-Regiment 23 und wird am 01.06.1940 zum Generalmajor befördert.
Kurze Zeit später erhält Pfeiffer am 21.08.1940 das Kommando über die 94.
Infanteriedivision. Zunächst Besatzungstruppe in Frankreich, wird die Division
im Rahmen der Heeresgruppe Süd an der Ostfront eingesetzt. Im Oktober 1942 wird
die Division der 6. Armee unterstellt und gehrt dort schließlich unter. Der
Kommandeur, seit dem 01.06.1942 Generalleutnant, Pfeiffer wurde bereits am
11.12.1942 ausgeflogen und behielt das Kommando über seine Division bis zum
29.01.1943. Seinen eingeschlossenen Soldaten sagte er die Neuaufstellung der
Division in Frankreich zu, was denen in ihrem Elend kaum weiterhalf.
Nach der Neuaufstellung der Division in Nordwest-Frankreich übernimmt Pfeiffer
am 01.03.1943 erneut das Kommando über die Division. Diese wird nun auf dem
italienischen Kriegsschauplatz verwendet und kämpft unter Pfeiffers Führung im
Raum Genua und Cassino.
Nach Abgabe der Division am 01.02.1944 an Generalleutnant Bernhard Steinmetz,
wird Pfeiffer am 01.05.1944 zum General der Artillerie und am 20.05.1944 zum
Kommandierenden General des VI. Armeekorps ernannt. Als solcher fällt er im
Rahmen der sowjetischen Großoffensive am 28.06.1944 an der Beresina.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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