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57. Schwerterträger Georg-Wilhelm Postel
General der Infanterie

Georg-Wilhelm Postel wurde am 25.04.1896 im sächsischen Zittau geboren und trat 1914 als Fahnenjunker dem 3. (Pomm.) Infanterie-Regiment "Graf Schwerin" Nr. 14 bei. Nach der militärischen Grundausbildung, wechselte er bald zum Infanterie-Regiment 314. Mit diesem Regiment nahm er am 1. Weltkrieg teil und stieg dabei bis zum Leutnant auf.
Nach Ende des Krieges wurde Postel in die Reichswehr übernommen und durchlief dort zahlreiche Dienststellen. Nach Umbenennung in die Wehrmacht kommt Postel am 01.04.1936 als Major an die Kriegsschule München, wo er als Lehrer Verwendung fand.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges wird er als Kommandeur des II. Bataillons im Infanterie-Regiment 109 genannt und wird dann am 30.04.1940 zum Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 364 ernannt, nachdem er zuvor das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 433 übernommen hatte. Mit diesem nimmt er am Westfeldzug teil.
Postel stieg dann am 05.07.1940 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 364 auf und erhielt für die erfolgreichen Kämpfe des Regiments an der Ostfront im Raum Rshew, als Oberst am 09.08.1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Später, im Januar 1943, übernahm er das Kommando über die 320. Infanterie-Division und wird dabei am 28.03.1943 mit dem 215. Eichenlaub und am 26.03.1944 für die Kämpfe im Raum Tscherkassy mit den 57. Schwertern zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Grosse Abwehrerfolge errang er insbesondere im Raum Rshew und bei Charkov.
Nachdem er am 16.07.1944 mit dem Posten des Kommandierenden Generals des XXX. Armee-Korps zbV. betraut wurde, geriet er am 31.08.1944 in Folge der Kapitulation Rumäniens auf dem Gebiet des heutigen Moldawiens in sowjetische Gefangenschaft. Dort durchlief er die Lager Nr. 160, 74, 48, 62, 149 und das Sonderhospital Nr. 5351. Es folgte dann die Inhaftierung im Gefängnis Nr. 1 in Charkov und die Verlegung nach Workuta. In Charkov wurde er am 04.06.1949 zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Dabei verstarb Georg-Wilhelm Postel am 20.09.1953 an einer leichten Tuberkolose. Beigesetzt wurde er auf dem Kriegsgefangenenfriedhof in Schachty Reihe 3, Grab 14.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker ??? Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Leutnant ??? Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Oberleutnant ??? Ritterkreuz des Militär-St. Heinrichs-Orden ???
Hauptmann . ??? Fürstl. Preuß. Ehrenkreuz III. Klasse mit Schwertern ???
Major 01.12.1935 (55) Albrechts-Orden, Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern ???
Oberstleutnant 01.01.1939 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Oberst 01.12.1941 Dienstauszeichnung ???
Generalmajor 01.01.1943 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Generalleutnant ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
General der Infanterie ??? Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Deutsches Kreuz in Gold 28.02.1942
Medaille Winterschlacht im Osten ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 09.08.1942
Nennung im Wehrmachtsbericht 14.02.1943
215. Eichenlaub zum Ritterkreuz 28.03.1943
Nennung im Wehrmachtsbericht 19.01.1944
57. Schwerter zum Ritterkreuz 26.03.1944
Nennung im Wehrmachtsbericht 31.08.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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