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Ritterkreuzträger Ludwig Promesberger
Obergefreiter, Panzergrenadiere

  
Ludwig Promesberger wurde am 20. Januar 1911
in Stuttgart geboren, wo er das Maurerhandwerk erlernte und diesem Beruf bis
zum Kriegsbeginn nachging.
Am 01.02.1940 trat er in das Infanterie-Regiment 102 ein. Wenig später
erfolgte die Abstellung zum II. Bataillon des Grenadiers-Regiments 103,
welches zur 14. Panzerdivision gehörte.
Mit dieser kämpfte er in Russland und um Stalingrad.
Im Januar 1943 gelang ihm mit einigen Männern seiner Einheit der Ausbruch aus
der Stadt und die Rückkehr zu den eigenen Linien.
Nach der Neuaufstellung der 14. Panzerdivision in Frankreich kam er erneut an
die Ostfront und geriet im Februar 1944 als Träger der silbernen
Nahkampfspange in den Kessel von Tscherkassy. Dort wurde der Bataillonsstab
seiner Einheit überrollt, woraufhin der Obergefreite Promesberger einen
Gegenstoß einleitete, den Stab befreite und die alte Hauptkampflinie
herstellte. Dafür wurde ihm am 14.05.1944, als Obergefreiter und MG-Schütze
der 8. Kompanie des Panzer-Grenadier-Regiments 103, das Ritterkreuz verliehen.
Nach einer Fleckfiebererkrankung meldete er sich erneut zur Truppe und wurde
über den Seeweg nach Kurland transportiert, wo er in russische Gefangenschaft
geriet, aus der er erst 1949, nach einer spektakulären Flucht,
zurückkehrte.
Am 01.01.1950 ließ er sich im Raum Lörrach nieder, wo er heiratete und seinem
alten Beruf nachging.
Ludwig Promesberger starb am 24.02.2004.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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