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Ritterkreuzträger Günther Ramser
Oberst, Grenadiere

Günther Ramser wurde am 27.03.1906 geboren und trat zunächst den Infanterie-Regimentern 34 bzw. 28 bei.
Am 01.10.1936 zum Oberleutnant befördert übernahm er im Westfeldzug als Hauptmann die Führung des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 461 der 252. Infanteriedivision.
Nach einer Verwundung und der Beförderung zum Major, wird er zur 11. Infanteriedivision versetzt und übernimmt schließlich als Oberstleutnant das Kommando über das Grenadiers-Regiment 2.
Später im Raum Leningrad eingesetzt verteidigte er hier mit seinem Regiment die Ortschaft Gatschina und ermöglichte der 18. Armee so das Ausweichen zum Peipus-See. Für diese Tat erhielt Ramser als Oberstleutnant und Kommandeur des Grenadier-Regiments 2 am 08.02.1944 das Ritterkreuz und wurde gleichzeitig zum Obersten befördert.
Mit der Kapitulation gerät Ramser zusammen mit seinem Regiment in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Günther Ramser starb am 20.08.1983 in Wetzlar.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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