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Ritterkreuzträger Dr. med. Alfred Regeniter
Leutnant der Reserve, Sturmgeschütztruppe

 
Alfred Regeniter wurde am 13.1.1922 in
Radevormwald geboren. Nach dem Abitur wurde er am 16. 3. 1940 in der 4./ Artillerie-Ersatzabteilung 206 in Ostpreußen Soldat.
Er nahm als Kanonier bei der IV./AR 255 (255. Infanteriedivision) am
Frankreichfeldzug teil, die nach dessen Beendigung zum Küstenschutz eingesetzt
wurde. Als Unteroffizier (l. 3. 1941) begann für ihn der Ostfeldzug, den er
neben anderen Verwendungen als Vorgeschobener Beobachter im Artillerieregiment
255 miterlebte.
Im März 1943 meldete er sich freiwillig zur Sturmartillerie und wurde
Reserveoffiziersanwärter. Nach Abschluss des Fahnenjunkerlehrgangs und
Kommandierung zur Sturmgeschützschule Burg erfolgte am 3.5.1944 als Leutnant
d. R. seine Versetzung zur 3./Sturmgeschützbrigade 276, mit dieser war er in
Ostpreußen im Einsatz.
Er führte damals die 3. Batterie der Brigade und zeichnete sich Anfang Februar
1945 bei den Kämpfen in Westpreußen aus, die Sturmgeschützbrigade 276 kämpfte
hier im Rahmen der 251. Infanteriedivision und lag im Brennpunkt der
russischen Angriffe.
Am 10. 2. 1945 wurde Regeniter bei Stenzlau verwundet und blieb bis August
1945 im Reservelazarett Kronach/Oberfranken, wo er dann aus amerikanischer
Gefangenschaft entlassen wurde. Erst 1974 erfuhr er, daß ihm für die
hervorragende Führung der Batterie und die eigenen 18 Panzerabschüsse am
5.4.1945 das Ritterkreuz verliehen worden war.
Nach dem Krieg war Alfred Regeniter als Doktor der Medizin tätig.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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